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3. Handball-Liga Frauen : HG nutzt Überlegenheit für Experimente

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Erwartungsgemäß hatten die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT beim Schlusslich kaum Probleme, um das Spiel klar für sich zu entscheiden. Trainer Olaf Keck schob dabei einige Spielerinnen auf neue Positionen.

Zwei Auswärtspunkte hatte Olaf Keck, Trainer der HG OKT, im Vorfeld der Partie seiner Drittliga-Handballerinnen bei der HSG Heidmark schon einkalkuliert. Zwar warnte er auch davor, den Gegner zu unterschätzen, doch seine Mannschaft spielte mit der nötigen Konzentration und Konsequenz und kam so zu einem 38:21 (19:8)-Kantersieg gegen den Tabellenletzten.

Nur bis zur fünften Minute hielt der Gastgeber beim Stand von 2:2 den Anschluss, ehe die HG OKT das Zepter in die Hand nahm und sich kontinuierlich von 10:3 (15.) bis zum Halbzeitstand von 19:8 absetzte. HSG-Trainer Lutz Siemsglüss versuchte sein Glück von Beginn an mit einer 4:2-Abwehr, in der er Raphaela Steffek und Franziska Peters im rechten und linken OKT-Rückraum in Manndeckung nehmen ließ. Doch mit dieser Variante hatte HG-Trainer Keck gerechnet und seine Mannschaft entsprechend eingestellt. Somit war das „zwar unangenehm“, wie er nach dem Spiel einräumte, aber letztlich keine echte Hürde. Er selbst setzte dagegen auf eine defensive 6:0-Abwehr. Mit Erfolg. Abgefangene Bälle gepaart mit einigen guten Paraden von OKT-Torfrau Femke Lobstaedt führten zu erfolgreich abgeschlossenen Gegenstößen und brachten die Schleswig-Holsteinerinnen schon frühzeitig auf die Siegerstraße.

Im zweiten Spielabschnitt bestand für Keck „das größte Problem darin, die Spannung in der Mannschaft hoch zu halten.“ Aus diesem Grund nutzte er die Chance zum Experimentieren und besetzte Spielpositionen neu. Trotz teilweise ungewöhnlicher Konstellationen verfehlte diese Maßnahme ihr Ziel nicht: Spannung und Konzentration blieben bei der HG OKT hoch, sodass die Gäste das Spiel bei Zwischenständen von 28:14 (46.) und 34:18 (55.) nach Belieben kontrollierten und letztlich mit 38:21 die Heimfahrt antreten konnten.

„Unter den Bedingungen kann ich niemanden herausheben. Alle Spielerinnen waren konzentriert und voll im Spiel“, freut sich Keck über die zwei Auswärtspunkte. Die HG OKT verbleibt sechs Spieltage vor Saisonende mit 17:15 Punkten weiterhin hinter SFN Vechta auf dem siebten Tabellenplatz.

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Rohwer (6), Ewert (5) , Lübker, Jörgensen (5/2), Nissen (3), Peters (6), Steffek (4), Trceziok (3), Detlefsen (4), Greinke (2).




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