Jugend-Handball : HG muss sich im torreichen Derby geschlagen geben

Viveka Romeike (Mi.) von der HG OKT wird von Birka Kossek (li.) und Nea Lübeck gehalten.
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Viveka Romeike (Mi.) von der HG OKT wird von Birka Kossek (li.) und Nea Lübeck gehalten.

OKT-Trainer Sönke Marxen ist mit der Abwehrleistung seines Teams im Nachbarschaftsduell gegen die HSG BAD überhaupt nicht zufrieden. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

shz.de von
10. Januar 2016, 16:06 Uhr

Owschlag | Völlig bedient war HG OKT-Trainer Sönke Marxen nach der unerwartet deutlichen 33:38 (16:20)-Heimniederlage seiner Mannschaft im Nachbarschaftsduell der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A gegen die HSG BAD. „Wir haben die schlechteste Saisonleistung abgerufen“, sagt der unglückliche Coach. „Von Beginn an haben wir keinen Fuß vor den anderen setzen können.“

Das Abwehrspiel der Gastgeberinnen war quasi nicht vorhanden. „38 Gegentore zeigen einfach nur, dass unsere Deckung wie ein Schweizer Käse war“, ärgert sich Marxen, der letztendlich aber froh ist, dass die Gäste sich in vielen Dingen der Leistung seiner Mannschaft anpassten und nicht so stark wie im Hinspiel auftrumpften.

„Wenn wir in dieser Saison noch etwas bewegen wollen, müssen wir schnell unsere Leistung in der Abwehr verbessern“, hat Marxen erkannt. Seine Mannschaft verfügt mit durchschnittlich 34,2 Gegentreffern über die schwächste Deckung der Liga. „Da nützt es auch nicht viel, wenn wir regelmäßig über 30 Tore erzielen“, hadert der HG-Coach.

HG OKT: Schweinem, Frahm – Romeyke (5), Tiedemann (1), Wilstermann (11), Fröhlich (1), Stechow (2), Falge (2), Delfs (6), Böhrnsen, Staack (1), Born (1), Bremer (3).


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