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3. Handball-Liga : HG erobert dank breiterem Kader die Tabellenspitze

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen landete die HG OKT einen 25:21-Erfolg im Topspiel bei der HSG Hannover-Badenstedt. Damit sind die Owschlagerinnen ner Tabellenführer.

Eine sehr starke Teamleistung beim bisherigen Tabellenführer HSG Hannover-Badenstedt ließ die HG OKT in der Tabelle der 3. Handball-Liga Nord der Frauen am Gegner vorbeiziehen. Nach dem 25:21 (10:11)-Auswärtssieg grüßt nun die Mannschaft von Trainer Vagn Hansen nun von ganz oben.

Der HG-Coach hatte seine Mannschaft im Vorwege darauf eingestellt, dass Hannover gerne mit einem gewaltigen Tempo loslegt, sich einen Vorsprung herauswirft und diesen anschließend verwaltet. Doch die Gäste aus Schleswig-Holstein spielten dabei nicht mit. Die brandgefährlichen Außenspielerinnen der HSG wurden komplett abgemeldet. Die OKT-Defensive agierte sehr robust, sodass jedes Tor der Gastgeberinnen viel Kraft kostete. Dennoch lag Hannover-Badenstedt nach einem anfänglichen 3:5-Rückstand nach 25 Minuten mit 10:7 vorne. „Wir haben aber zu jedem Zeitpunkt die Ruhe bewahrt und wussten, dass wir unsere Chance in der Schlussphase bekommen, da wir den breiteren Kader haben“, sagt Hansen.

Nach der Pause wechselte der Däne mit Torhüterin Sophie Fasold den Sieg ein. Sie hielt alles, was auf sie zukam. Ob harte Würfe aus dem Rückraum, Winkelwürfe von Außen oder auch zwei Siebenmeter – Fasold war hellwach und hielt ihre Mannschaft im Spiel. Auch wenn mit Imke Seidel eine wichtige HG-Spielerin nach der dritten Zeitstrafe (46.) vorzeitig vom Parkett musste, blieb das Spiel der Gäste kompakt. Das lag auch an Kristin Machau, die Mitte der zweiten Hälfte nach längerer Verletzungspause und erst einer Trainingseinheit wieder mitwirken konnte und dabei direkt für Stabilität sorgte.

In der Schlussphase wurde es zusehends deutlich, dass die Gastgeberinnen das hohe Tempo nicht durchhalten. Frust machte sich im Lager der HSG breit. Bei der Auszeit zehn Minuten vor dem Ende führte Hannover noch mit 20:19, doch nun spielte die HG ihre konditionellen Vorteile gnadenlos aus und setzte sich schnell ab. „Ich bin selbst überrascht, wie schnell meine Mannschaft ihre eigene Spielphilosophie gefunden hat. Damit war zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht zu rechnen“, sagt Hansen.


HG OKT: Lobstaedt (1. - 30.), Fasold (ab 30.) – Seidel (4/2), Küppers, K. Rohwer (1), Steffek (4), Pahl (3), Linke, Peters, H. Rohwer (2), Machau (2), Sievert (7/5), Lübker, Janeckova (2).

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erstellt am 22.Nov.2015 | 17:10 Uhr

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