Handball-Oberliga : Heide nach der Pause zu stark

Die Altenholzerin Katja Ohm (am Ball) hat mal eine der wenigen Lücken in der Heider Abwehr gefunden.
Die Altenholzerin Katja Ohm (am Ball) hat mal eine der wenigen Lücken in der Heider Abwehr gefunden.

In der Handball-Oberliga der Frauen musste sich der TSV Altenholz auch gegen den zweiten Titelkandidaten geschlagen geben.

shz.de von
09. September 2018, 20:34 Uhr

Altenholz | Nach der unnötigen Niederlage im ersten Saisonspiel bei der SG Todesfelde/Leezen wollten die Oberliga-Handballerinnen im ersten Heimspiel gegen den MTV Heide erste Punkte auf der Habenseite verbuchen. Doch die Gäste hatten etwas dagegen und setzten sich am Ende sehr deutlich mit 38:28 (15:14) durch.

Die Mannschaft von TSV-Trainer Henning Berger begann gut. Zwar stellte der Gast eine sehr offensive 5:1-Deckung, die auch immer wieder den ein oder anderen Ball wegfischte, doch Altenholz legte, vor allem durch erfolgreiche Eins-gegen-Eins-Situationen eine Führung vor. Diese wuchs beim 10:6 (19.) durch Maria Ranft sogar auf vier Tore an, doch in der Schlussphase verpassten es die Altenholzerinnen die Führung mit in die Pause zu retten. „Dennoch haben wir es in der ersten Hälfte gut gemacht“, sagt der TSV-Coach Henning Berger. Heides Torhüterin bekam kurz vor der Pause mehrfach ihre Hände an freie Würfe und so musste Berger mit ansehen, wie der Gast zur Pause plötzlich mit 15:14 vorne lag.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann jedoch noch einen eindeutige Angelegenheit für die Gäste. Die offensive und lauffreudige Abwehr des MTV stellte sich nun auch noch besser auf Einzelaktionen ein und eroberte viele Bälle, die sie gegen eine nun nicht mehr konkurrenzfähige Altenholzer Abwehr auch leicht im Tor unterbringen konnten. Der Leistungseinbruch in der eigenen Deckung verstimmte Berger. „Es ist ärgerlich, wie wir uns in der Abwehr ergeben haben. 38 Gegentore sind natürlich zu viele“, so der Coach, der es durchaus erwartet hatte, dass Heide nach der Pause noch einmal zulegt. Jedoch wurde er überrascht, dass sein Team im gleichen Maße schwächer wurde. Erfreulich für die Gastgeberinnen war dagegen die im Vergleich zur Vorwoche verbesserte Siebenmeter-Quote. Nina Lyke verwandelte alle ihre sechs Strafwürfe. Lediglich Henriette Seidel zog eine „Fahrkarte“.


TSV Altenholz: Andresen, Krass – Ranft (5 Tore), Ohm (1), von Klein (1), Kelm (2), Lyke (8/6), Thielmann (3), Seidel (5), Besteher (1), Kuchel, Schleemann (2)

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