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Harry Witt: "Habe meine Top-16"

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Fußball: Schleswig-Holstein-Ligist TSV Altenholz hat sich sowohl in der Spitze als auch in der Breite besser aufgestell als in der Vorsaison

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Altenholz | Die Fußballer des TSV Altenholz haben sich nach Treffern von René Joswig und Franko Milbradt mit einem 2:1-Erfolg bei der TSG Concordia Schönkirchen für das Viertelfinale des Kreispokals Kiel qualifiziert. Deutlich wichtiger für die Altenholzer ist allerdings die am Wochenende beginnende neue Saison in der Schleswig-Holstein-Liga.

In der Vorsaison konnte sich der TSV Altenholz als Aufsteiger behaupten. Doch nur nicht wieder abzusteigen reicht den Verantwortlichen in der neuen Spielzeit nicht mehr aus. Aus diesem Grund haben sich die Altenholzer in der Sommerpause auch mit einigen namhaften Spielern verstärken können. Mit Hüsnü Özdemir (VfR Neumünster), Steffen Bruhn, Shpend Meshekrani und Timo Bruns (alle ETSV Weiche) kamen allein vier Akteure von einem Regionalligisten. Auch der von Holstein Kiel geholte Paul Camps hat im Training und den Vorbereitungsspielen bereits gezeigt, dass er eine Verstärkung für den TSV darstellt. Dabei haben sich die Altenholzer zwangsläufig nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite besser aufgestellt, da aus der vorherigen Stammelf mit Norbert Somodi, Patrik Borger und Thore Ceynowa nur drei Akteure den Verein verlassen oder sich der zweiten Mannschaft angeschlossen haben. Trainer Harry Witt: "Ich habe zwar noch keine Stammelf im Auge, dafür aber eine Top-16, bei der ich jeden ohne Leistungseinbuße einwechseln kann." Im Tor hat momentan Özdemir die besseren Karten. Angepeilt wird, wie in der Vorsaison, ein einstelliger Tabellenplatz.

Zum Trainingsauftakt hatte der TSV 31 Akteure im Kader. Da Witt aber nur mit 22 Spielern in die Saison gehen will, war klar, dass neun Akteure noch ausgesiebt werden müssen. So darf sich niemand einen Schlendrian erlauben, will er zum auserwählten Kader gehören. Witt reagierte damit auch auf das in der Vorsaison nicht optimale Engagement einiger Akteure. "Das ist schon im Training zu sehen. Wo zuvor der eine oder andere in einigen Einheiten nur 60 Prozent gegeben hat. Diesmal haben alle voll mitgezogen - so wie ich mir das auch in Zukunft wünsche." Nun hat Witt die Zügel auch wieder fest in der Hand, kann jederzeit annähernd gleichwertig wechseln und hat so auch mehrere Variationsmöglichkeiten, wodurch seine Mannschaft für den jeweiligen Gegner auch schwerer auszurechnen ist - ein willkommener Nebeneffekt.

Mit dem Stand der Vorbereitung ist Witt zufrieden: "Alles in Ordnung. Die Alten und Neuen haben sich einigermaßen gefunden, und auch sonst haben wir verletzungsbedingt keine großen Ausfälle zu beklagen. Wir sind definitiv besser als vor einem Jahr." Da der bisherige Kapitän Sebastian Lüthje aus Verletzungsgründen (chronische Adduktorenentzündung) seine Karriere beenden muss, steht der neue Kapitän noch nicht fest. "Ich weiß auch noch nicht, ob ich ihn wählen lasse oder selbst bestimme. Was nützt mir ein gewählter Kapitän, der kaum spielt?"

Zur taktischen Ausrichtung bemüht Witt eine alte Fußballer-Binse: "Flach spielen und hoch gewinnen. Man kann zwar sagen, dass wir von der Grundausrichtung ein 4-1-4-1-System spielen, doch im Grund sind solche Gebilde doch nur Wischiwaschi, weil man mit Ball ohnehin ganz anders spielt als ohne ihn."

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