Handball-Landesliga Süd : Harakiri-Abwehr sorgt für Schadensbegrenzung bei der HSG Gettorf/Osdorf

Mit sechs Toren war Wiebke Holz (Mi.) erfolgreichste HSG-Schützin beim schwachen Auftritt in Henstedt-Ulzburg.
Mit sechs Toren war Wiebke Holz (Mi.) erfolgreichste HSG-Schützin beim schwachen Auftritt in Henstedt-Ulzburg.

Die Gettorferinnen zeigen beim SV Henstedt-Ulzburg II eine ganz schwache erste Halbzeit.

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01. Dezember 2019, 20:31 Uhr

Da lief nicht viel zusammen bei der HSG Gettorf/Osdorf. Im Landesliga-Auswärtsspiel beim SV Henstedt-Ulzburg II kamen die Handballerinnen von Trainer Michael Thimm mit 20:33 (9:21) böse unter die Räder.

Die Gastgeberinnen konnten sich über Verstärkung aus der ersten Mannschaft freuen. Genau das hatte Thimm vor der Partie befürchtet. Und mit Johanna Böhl und Lina Sophie Röttger waren es auch genau diese beiden Spielerinnen, die den Unterschied ausmachten und zusammen genauso viele Tore warfen, wie das gesamte HSG-Team. Allerdings waren die Gäste auch nicht auf der Höhe und zeigten eine ganz schwache erste Hälfte. „Das 9:21 zur Pause spricht für sich. Wir haben sie eingeladen. Das war gar nichts“, sagte Thimm enttäuscht.

Nach der Pause wurde es auch nicht viel besser, aber zumindest etwas. „Ich habe in der Abwehr auf Harakiri umgestellt. Mit einer 4:2- und teilweise sogar 3:3-Deckung haben wir dann einige Bälle gewinnen können“, so Thimm. Das reichte aus, um zumindest besser abzuschneiden, als in Durchgang eins. Zudem hielt nun Svenja Nielsen im HSG-Tor auch einige Bälle und verhinderte so wahrscheinlich eine Niederlage mit 40 Gegentoren.

HSG Gettorf/Osdorf: Scholz, Nielsen – Jessen (3), Holz (6/1), Bahr (2), Dibbern (1/1), Piepjunge, Goos (1/1), Schaaf (1), Griese (3), Wölki (1), Westphal (2).

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