Handball-Kreisoberliga : Halbzeit-Ansprache führt zur Wende

Gettorfs Jane Elscher (li.) ist zu schnell für Kronshagens Julia Schütz und lässt sich bei ihrem Wurf nicht festhalten.
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Gettorfs Jane Elscher (li.) ist zu schnell für Kronshagens Julia Schütz und lässt sich bei ihrem Wurf nicht festhalten.

Zur Pause lagen schwach spielende Gettorferinnen bereits mit 8:13 zurück, rissen sich nach einer deutlichen Ansprache von Trainerin Maren Marxen aber doch noch zusammen.

shz.de von
20. Januar 2016, 06:00 Uhr

Gettorf | Die HSG Gettorf/Osdorf bleibt dem Spitzenduo der Handball-Kreisoberliga der Frauen weiter auf den Fersen. Dabei hatte es gegen die HSG Holstein/Kronshagen II beim 24:18 (8:13) lange Zeit nicht danach ausgesehen.

„Was wir in der ersten Halbzeit abgeliefert haben, hat mir nicht gefallen“, sagt Trainerin Maren Marxen und meint sowohl die Deckungs- als auch Angriffsleistung. Im Angriff wurde nicht der direkte Weg zum Tor gesucht. In der Abwehr ging die Mannschaft zu zaghaft zu Werke, so dass die Gäste immer wieder in die Lücken stoßen und ihre Chancen nutzen konnten. Das 13:8 zur Pause war eine verdiente Führung für die Gäste.

Marxen hielt in der Halbzeitpause ihren Spielerinnen vor, undiszipliniert zu spielen und verlangte mehr Einsatz. Ihre Worte fanden Gehör. Schon nach gut zehn Minuten der zweiten Halbzeit übernahm die jetzt deutlich konzentrierter spielende HSG mit 15:14 die Führung. „Wir haben die Vorgaben umgesetzt und unsere Chancen nun genutzt“, so Marxen.

Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: D. Dibbern (7), J. Elscher (7), Danielsen (3), M. Dibbern (3), Wölki (2), Jens und Goos (je 1).


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