Haftmittel-Vorteil für HG OKT II? – Altenholz’ gute Erinnerungen an den ATSV

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19. Januar 2018, 06:00 Uhr

In der Handball-Oberliga der Frauen haben sowohl der TSV Altenholz als auch die HG OKT II jeweils Heimspiele zu bestreiten. Während OKT II am Sonnabend in Kropp den FC St. Pauli zu Gast hat, erwarten die Altenholzerinnen in der Kreishalle den ATSV Stockelsdorf.


HG OKT II – FC St. Pauli     Sbd., 17.30 Uhr
Nach schlechten Spielen redet HG-Trainerin Sünje Schütt Tacheles. „Wenn etwas gut war, lobe ich dafür aber auch“, so Schütt, die den mäßigen letzten Auftritt ihrer HG OKT II zuletzt gegen den ATSV Stockelsdorf (26:28) – mit Liga-Unterstützung – analysiert und damit abgeschlossen hat. „Wir müssen nach vorne gucken. Auch wenn der FC St. Pauli als Tabellenzweiter klar favorisiert ins Spiel geht, denke ich schon, dass für uns etwas drin ist. Der Gegner liegt uns“, so Schütt. Personell ist ihr Kader auf nur sieben Spielerinnen geschrumpft. Daher ist sie auf Unterstützung aus der spielfreien A-Jugend, die sie auch trainiert, angewiesen. Schütt hat einige von ihnen in der zweiten Mannschaft eingeplant. „St. Pauli spielt seine Heimspiele ohne ‚Backe‘ und tut sich gegen Gegner, bei denen Haftmittel erlaubt sind, manchmal schwer“, hofft Schütt, dass dies ein kleiner Vorteil für ihr Team sein könnte. „Im Abstiegskampf sind die Heimspiele besonders wichtig“, ergänzt sie und wünscht sich nach den 60 Minuten in Kropp „mit erhobenen Haupt die Halle verlassen zu können.“ Denn seit dem 3. Oktober 2017 hat die HG kein Heimspiel mehr gewinnen können.


TSV Altenholz – Stockelsdorf   Sbd., 19 Uhr
Nachdem die Altenholzerinnen am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, weiß TSV-Coach Henning Berger noch nicht so richtig, zu was seine Mannschaft am Sonnabend zum Leisten im Stande ist. Die Vorbereitung verlief aber, unter anderem mit dem Turniersieg in Kellinghusen, gut. Auch in personeller Hinsicht können die Altenholzerinnen aus den Vollen schöpfen. Lediglich einige A-Jugendspielerinnen sind angeschlagen. Die Gastgeberinnen empfangen mit dem ATSV einen Gegner, an den sie gute Erinnerungen haben. Zum Saisonauftakt entführten die Randkielerinnen mit dem 26:22 beide Punkte. „Wir haben Stockelsdorf zuletzt in Owschlag analysiert“, berichtet TSV-Co-Trainerin Marieke Most. Nach diesen Erkenntnissen soll kompakt verteidigt werden, um die Anspiele an den Kreis zu unterbinden. Vorne rechnen sich die Altenholzerinnen Chancen mit Gegenstößen aus.
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