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Handball-Oberliga Frauen : „Haben uns nicht mit Ruhm bekleckert“

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen setzte sich die HG OKT II gegen den Vorletzten Bad Schwartau durch, während die Altenholzerinnen beim AMTV Hamburg unterlagen.

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2017 | 06:00 Uhr

Owschlag | „Wir haben uns in diesem Spiel nicht mit Ruhm bekleckert“, sagt HG-Trainerin Sünje Schütt, die trotz des 26:22-Erfolgs ihrer HG OKT II gegen den Tabellenvorletzten Handball-Oberliga der Frauen, VfL Bad Schwartau, nicht zufrieden war. Nach der 12:6-Führung wäre für die HG OKT II durchaus ein deutlicherer Sieg möglich gewesen. Der TSV Altenholz hielt beim Tabellenzweiten AMTV Hamburg zwar über weite Strecken mit, musste sich aber dennoch geschlagen geben.

HG OKT II – Bad Schwartau 26:22 (15:12)

Die HG startete konzentriert und setzte sich über 4:1 (4.) auf 12:6 (19.) ab. „Irgendwie waren meine Mädels wohl der Meinung, dass die Partie da schon entschieden wäre“, mutmaßt HG-Trainerin Sünje Schütt verärgert. Ihre Mannschaft verlor völlig den Spielfaden und brach regelrecht ein. Die Gäste konnten die Chance nutzen und sich auf 11:13 (28.) herankämpfen. Mit einer 15:12-Führung retteten sich die Gastgeberinnen in die Pause.

„Wir haben zwar diesen Drei-Tore-Vorsprung durchweg in der zweiten Halbzeit halten können, doch es gelang uns einfach nicht, uns wieder vom VfL Bad Schwartau zu lösen“, ärgert sich Schütt darüber, dass ihre Mannschaft in der Defensive so manches Mal schlief. Aber auch im Angriff lief der HG-Trainerin zu viel daneben. Die Ballverluste ihrer Mannschaft konnten aber von den Gästen nicht genutzt werden. So behielt die HG OKT II mit dem 26:22 die Punkte am Ende zu Hause.

HG OKT II: Schubbe, Katzberg – Delfs (2), Sievert (4), Staack (2), Wolff (1), Niese (5/1), Krück (9/2), Stachowski (3), Jargsdorf, Schütt.

AMTV Hamburg – TSV Altenholz  24:21 (14:11)

„Wir wollten uns für die 17:24-Hinspielniederlage revanchieren und sind hochmotiviert in die Partie gegangen“, sagt der Altenholzer Trainer Hauke Scharff. Doch seine Mannschaft hatte gegen die groß gewachsenen Spielerinnen der Gastgeberinnen einen schweren Stand. „Wir haben mit einer 5:1-Deckung versucht, den Spielfluss des AMTV zu unterbinden“, sagt Scharff, der zumindest bis zum 7:7 (15.) zufrieden sein konnte. „Danach kamen die Hamburgerinnen durch ihren Rückraum zu einfachen Toren aus der Distanz“, sagt der Altenholzer Trainer. Er musste mit ansehen, wie die Gastgeberinnen auf 12:8 (24.) wegzogen und ein 14:11 mit in die Pause nahmen.

Nach dem Seitenwechsel konnte der AMTV den Vorsprung bis zum 18:15 (38.) halten, doch die nicht aufsteckenden Altenholzerinnen kämpften sich auf 17:18 (41.) heran. „Wir hatten in der Folgezeit mehrfach die Chance zum Ausgleich und zur Führung“, berichtet Scharff, dass diese aber einfach nicht fallen wollte. Wie schon vor der Pause kamen die Hamburgerinnen in den letzten zehn Minuten erneut zu einfachen Toren und setzten sich auf 24:20 (59.). Marieke Most traf vom Siebenmeterstrich nur noch zum Endstand.
TSV Altenholz: Guttau, Krass – Böttcher, Thümer (2), Most (5/4), Lyke (7), Heil, Horn (2), von Klein (1), Hausschild (2), Tonn, Thiesen (1).

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