Fussball-Landesliga : GSC zurück zu alter Stärke

Gettorfs Kapitän Lars Empen (li.; hier gegen Jannik Arnold) bot eine Klasse-Partie.
Gettorfs Kapitän Lars Empen (li.; hier gegen Jannik Arnold) bot eine Klasse-Partie.

In der Fußball-Landesliga Schleswig gewinnt der Gettorfer SC bei IF Stern Flensburg das zweite Mal zu Null.

shz.de von
23. September 2018, 11:43 Uhr

Die Fußballer des Gettorfer SC haben die durchwachsene Anfangsphase in der Landesliga Schleswig hinter sich gelassen. Das 2:0 (0:0) beim ehemaligen Tabellennachbarn IF Stern Flensburg war der vierte Sieg aus den zurückliegenden fünf Spielen für das Team von Trainer Christian Schössler, das sich damit in der Tabelle auf Rang vier vorschob.

Die rund 100 Zuschauer in Flensburg bekamen eine Begegnung mit nur wenigen Torraumszenen geboten. „Wir haben uns diesmal auf die Defensive konzentriert und im gesamten Spiel nur zwei IF-Chancen zugelassen“, sagt Schössler. Zehn Minuten vor der Pause verpassten die Gettorfer noch die Führung als Daniel Hansen allein auf Flensburgs Torhüter Rico Nommensen zulief, der im direkten Duell aber Sieger blieb. Ansonsten standen die Gettorfer Offensivspieler zu tief, um die Bälle verwerten zu können.

Diesen Aspekt sprach Schössler entsprechend auch in der Pause an. Nach dem Seitenwechsel machten es die Gäste dann auch besser. So bediente Torben Dahsel im Umschaltspiel Yannick Wolf mustergültig, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ, um den Ball im Flensburger Tor unterzubringen (53.). Im Anschluss brachten die Gastgeber zwei frische Kräfte, doch das nächste Tor fiel erneut für die Gettorfer. Nach einem abgewehrten Eckball von Yannick Wolf probierte es Kevin Link aus rund 20 Metern – und traf. Die spielerisch überzeugenden Gettorfer dominierten den Gegner nun.

In der verbleibenden Zeit stellten die Gastgeber auf zwei Spitzen um. Doch der erwünschte Effekt blieb aus, da die Gettorfer ihnen so gut wie keine ernsthaften Einschussmöglichkeiten boten. So musste GSC-Torwart Robin Biss, der das Abschlusstraining wegen Leistenproblemen abbrechen musste, kaum eingreifen.

„Auch wenn es kein tolles Spiel für die Zuschauer war, freuen wir uns natürlich über den Sieg“, sagt der Gettorfer Coach. „Es war immerhin das zweite Mal in dieser Saison, dass wir zu Null gespielt haben. Darauf lässt sich weiter aufbauen. Auch unser Umschaltspiel hat mir in der zweiten Hälfte deutlich besser gefallen.“ Stern-Coach Lars Meyer war nach der Ende der Flensburger Erfolgsserie ernüchtert: „Wenn nur 80 Prozent der Leute nicht ihre Normalform bringen, können wir die Spiele auch nicht gewinnen. Wir haben verdient verloren, weil Gettorf mich mit dieser Leistung auch in meiner Annahme wieder bestätigt hat, eines der beiden besten Teams der Liga zu sein.“

Stern Flensburg: Nommensen – Falke, Grefe, Heider, Wirth – Brieskorn, Bahr – Pirk (79. Liebmann), Arnold, Hems (65. Treitz) – Sekowski (61. Siebenschuh).
Gettorfer SC: Biss – Lorenzen (90.+2 Gravert), E. Empen, Herzig, N. Wolf – Weber (75. Schmidt), – L. Empen, Y. Wolf, Hansen – Dahsel, Link.
SR: Asmussen (TSV Altenholz).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Y. Wolf (53.), 0:1 Link (66.).

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