GSC will heute nachlegen

Daniel Hansen (re.) wird mit dem GSC heute gegen Osterrönfeld auf dem Kunstrasenplatz spielen.
Daniel Hansen (re.) wird mit dem GSC heute gegen Osterrönfeld auf dem Kunstrasenplatz spielen.

Fußball-Landesliga Schleswig: Gettorfer empfangen defensivstarken OTSV auf dem Kunstrasen

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23. August 2018, 18:02 Uhr

Nach dem zweiten Saisonsieg am vergangenen Wochenende beim 4:0 über Schleswig sprach Gettorfs Trainer Christian Schössler davon, nun endlich in der Spielzeit angekommen zu sein. Schon heute Abend, ab 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark, will der GSC nachlegen und sich in der Tabelle der Fußball-Landesliga Schleswig weiter nach oben arbeiten. Das wird aber deutlich schwerer, als zuletzt gegen nicht sehr gefährliche Schleswiger, denn zu Gast mit dem Osterrönfelder TSV eine defensivstarke Elf.

Beim 2:0-Erfolg des OTSV gegen den Eckernförder SV am vergangenen Wochenende machte sich GSC-Trainer Christian Schössler ein Bild von den Gästen. Was bekam er zu sehen? Auf jeden Fall eine defensiv gut stehende Mannschaft, die es über 90 Minuten verhinderte, dass die Eckernförder überhaupt gefährliche Pässe in die freien Räume spielte. Zudem wurde der Gettorfer Coach vom starken „Zehner“ der Gelben überrascht. Der Lette Visvaldis Ignatans erzielte nicht nur ein Traumtor aus etwa 45 Metern, sondern zeigte sich stark am Ball und passsicher. Nicht sehr verwunderlich, denn der 27-Jährige war Profi in Lettland, hatte mal eine Marktwert von 150 000 Euro und hat sogar ein A-Länderspiel bestritten. „Respekt. Ein echt starker Spieler. Er ähnelt vom Typ her ein wenig Yannick Wolf“, sagt Schössler. Eine weitere Erkenntnis ist aber auch, dass der OTSV offensiv keine Bäume ausreißt. Mustafa Korkmaz dient ganz vorne als Anspielstation, große Torgefahr strahlte die Elf von Trainer Olaf Lehmann aber nicht aus.

Beim GSC wird Robin Biss ins Tor zurückkehren, auch wenn Ersatzmann Julian Wilde erneut überzeugte. Zudem ist Erik Empen aus dem Urlaub zurück. Manuel Lorenzen fällt dagegen genauso aus, wie Lars Empen und Constantin Westphal. „Osterrönfeld hat einige Spieler mit großer Qualität verloren. Sie scheinen aber in der Lage zu sein, das aufzufangen“, sagt Schössler. Ob er erneut wie gegen Schleswig im 4-2-3-1-System spielen wird, oder in der Defensive auf eine Dreierkette umstellt, konnte oder wollte der GSC-Coach noch nicht verraten.


EZ-Tipp: 2:1.

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