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Handball-Oberliga : Grottenschlechte Angriffsquote besiegelt elfte Saisonniederlage

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT wartet in der Handball-Oberliga der Frauen weiter auf den ersten Sieg. Der TSV Altenholz reiste mit dem letzten Aufgebot nach Hamburg.

Eine schwache erste Halbzeit brachte die HG OKT II in der Handball-Oberliga der Frauen um den ersten Saisonpunkt. Auch der TSV Altenholz blieb in Hamburg beim AMTV ohne Erfolgserlebnis.

HG OKT II – ATSV Stockelsdorf   18:23 (8:14)

Es bleibt dabei, die HG OKT II hat noch nicht das nötige Niveau erreicht, um endlich den ersten Punktgewinn feiern zu können. In eigener Halle gab es gegen den ATSV Stockelsdorf mit dem 18:23 nun schon die elfte Niederlage im elften Spiel. Auch wenn sich die HG durch die Unparteiischen benachteiligt fühlte, so waren die Hinausstellungen, zehn gegen die HG und nur zwei gegen die Gäste, letztlich nicht entscheidend. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. 40 Angriffe und nur acht Tore sprechen für eine desolate Angriffsleistung“, sagt Co-Trainer Clemens Propf. Die Gäste aus Stockelsdorf hatten so wenig Mühe, sich vor der Pause mit 14:8 deutlich abzusetzen. Im zweiten Durchgang blitzte beim Schlusslicht hin und wieder auch handballerische Qualität auf. „Wir haben uns auch kämpferisch steigern können“, sagt Propf. Jedoch reichte es nur noch, den Rückstand etwas zu verringern.

HG OKT II: Katzberg, Sacher – Stachowski (5), Hermann, Trezciok (2), Kotschmar (4). Niese (4/4), Sasse (1), Greinke (2).

AMTV Hamburg – TSV Altenholz       20:24 (7:14)

Gerade einmal sechs Feldspielerinnen und zwei Torfrauen konnte der Altenholzer Trainer Hauke Scharff beim Tabellendritten AMTV Hamburg aufbieten. „Für die Begleitumstände haben wir uns teuer verkauft“, sagt der Altenholzer Trainer, der seiner Mannschaft eine 4:2-Deckung verordnete. Damit wollte er den Rückraum des AMTV nachhaltig stören. „Leider ging diese Rechnung nicht auf. Da der Mittelblock nicht stabil stand, mussten wir vorzeitig auf ein 5:1-Abwehrsystem zurück gehen“, erklärt Scharff. Richtige Schadensbegrenzung gelang aber nicht mehr, denn bereits zur Pause lag der TSV mit 7:14 zurück. Die Altenholzerinnen wechselten nach der Pause Yvonne Guttau für Marion Albrecht ins Tor ein. „Yvonne erwischte einen Sahnetag. Sie hielt zahlreiche schwere Bälle und schickte ihre Mitspielerinnen mit langen Pässen“, lobt Scharff. Jetzt konnte sein Team das gewohnte Tempospiel aufziehen. Bis auf 18:20 kämpfte sich Altenholz heran. Dann aber musste dem Kräfteverschleiß Tribut gezollt werden.

TSV Altenholz: Albrecht, Guttau – Hauschild (6), Thümer (1), Most (6/4), Lyke (4), Haase (1), Thiesen (2).

 

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erstellt am 06.Dez.2015 | 17:50 Uhr

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