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Triathlon : Greschner knackt 10-Stunden-Marke

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Beim 16. OstseeMan-Triathlon in Glücksburg stellte der Riesebyer Ronny Greschner (43) eine neue persönliche Bestmarke auf.

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erstellt am 10.Aug.2017 | 06:05 Uhr

Rieseby | Als Tag der Emotionen gilt der der OstseeMan-Triathlon jedes Jahr für fast alle, die aktiv auf der Strecke sind, oder die als Helfer oder Fans am Streckenrand stehen. So emotional wie bei der 16. Auflage erlebte Glücksburg seinen Langdistanz-Klassiker allerdings selten zuvor. Wenn sonst um 22 Uhr das Ziel-Feuerwerk abgefeuert ist und eine Stunde später alle Champions bei der Siegerehrung geehrt wurden, endet üblicherweise auch Glücksburgs längster Tag am ganzen späten Abend. Nicht so beim 16. OstseeMan-Triathlon.

Auch tief in der Nacht harrten noch weit über 100 Zuschauer am Kurstrand aus. Sie alle erlebten den Zieleinlauf von Renndirektor Reinhard Husen. Der OstseeMan-Initiator wagte sich kurz vor seinem 73. Geburtstag und 17 Jahre nach seiner letzten aktiven IronMan-Teilnahme erstmals wieder selbst an die Herausforderung aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Husen meisterte diese Distanz mit unbeugsamem Durchhaltewillen und kam nach 17 Stunden und zwei Minuten Wettkampfzeit – also rund zwei Stunden nach Ende des offiziellen Zeitlimits – als letzter von fast 200 OsteeMan-„Finishern“ ins Ziel. „Aufgeben musste ich in meiner ganzen Karriere noch nie und das kam heute einfach nicht in Frage, wo ich so toll unterstützt wurde. Bei diesem Empfang im Ziel kommen mir fast die Tränen“, sagte der glückliche OstseeMan-Macher in bester Laune zu nächtlicher Stunde.

Über eine erfolgreiche Rückkehr auf die Langdistanz durfte sich auch Ronny Greschner freuen. Der 43-jährige Riesebyer wagte sich nach sieben Jahren Unterbrechung wieder auf die 226 km lange Distanz und präsentierte sich schneller als zuvor. Der Athlet des Borener SV bejubelte eine neue persönliche Bestmarke auf der Langdistanz. Wie gewohnt konnte sich Greschner auf seine Marathonläufer-Qualitäten verlassen. Nur Sieger Till Schramm und die beiden weiteren Asse auf den Medaillenrängen waren in der letzten Disziplin schneller als der Mann aus Schwansen. Nach 9:43,11 Stunden überquerte der diesmal für das Seebataillon angetretene Triathlet die Ziellinie als Zwölfter der Gesamtwertung und drittschnellster Schleswig-Holsteiner. In der Marine-Sonderwertung der Seebataillon-Competition, für die Greschner auch gemeldet hatte, erkämpfte er sich den 2. Platz.

Als einziger Einzelstarter des Eckernförder MTV beim OstseeMan-Triathlon bewies Andreas Niebergall einmal mehr Ausdauer auf der Langdistanz. Nach 11:41,34 Stunden erreichte der 51-jährige das Ziel als 94. der Gesamtwertung (12. M 50). Seine EMTV-Vereinskameraden Martin Müller und Nicola Werner Rinkens durften indes bei der Staffelwertung der Militärwertung als Champions jubeln. Nachdem Müller die Ostsee durchkrault und Rinkens auf dem Rad die hügelige Strecke bezwungen hatte, machte der Bösdorfer Marathonläufer Holger Wollny das Team der „Navy Tris“ komplett, das nach 9:19,13 Stunden das Ziel erreichte. In der Gesamtwertung aller Staffeln landete das Trio auf dem vierten Platz.

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