Box-Bundesliga : Godje verliert, gewinnt aber an Respekt

Der Eckernförder Achraf Godje (re.) verfehlt im Trikot des UBV Schwedt hier Berlins Deutschem Meister Hamsat Shadalov.
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Der Eckernförder Achraf Godje (re.) verfehlt im Trikot des UBV Schwedt hier Berlins Deutschem Meister Hamsat Shadalov.

Der Eckernförder Boxer Achraf Godje unterlag in seinem ersten Bundesliga-Kampf dem amtierenden Deutschen Meister aus Berlin.

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17. Januar 2018, 06:00 Uhr

Eckernförde | Der erste Einsatz in der 1. Bundesliga endete für den Eckernförder Achraf Godje mit einer Niederlage. Der BC78-Faustkämpfer trat für den UBV Schwedt in der Uckermark an, hatte mit dem amtierenden Deutschen Meister der Klasse bis 56 Kilo, Hamsat Shadalov, aber ein großes Kaliber vor den Fäusten.

Shadalov boxt für Hertha BSC Berlin, die in der Vorsaison Vizemeister wurden, und daher auch favorisiert nach Schwedt fuhren. Vor etwa 350 Zuschauern wehrte sich der Eckernförder Godje nach Kräften. „Achraf hat einen unbändigen Willen gezeigt. Es war ein sehr starker Einstieg in die 1. Liga“, lobt BC-78-Trainer Endrit Djafa, der Godje nach Schwedt begleitete. Nach drei intensiven Runden, in denen Godje seinen Gegner oft in den Rückwärtsgang zwang, setzte sich aber die Klasse und eben auch die größere Erfahrung des Berliners durch. Enttäuscht hat Godje aber keineswegs. Bester Beweis dafür ist, dass der UBV Schwedt auf den Eckernförder am kommenden Wochenende schon wieder zurückgreifen will. Dann steht das zweite Duell in der Bundesliga in Hannover an. „Der Gegner steht noch nicht fest, aber Achraf hat da sicherlich deutlich bessere Chancen zum ersten Sieg zu kommen“, sagt Djafa. In der Endabrechnung unterlag Schwedt der Hertha aus Berlin mit 8:16.

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