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Handball-Oberliga : Glücklicher OKT-Sieg bei Not gegen Elend

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen punktete die HG OKT gegen den Abstieg. Altenholz’ Trainer Scharff ist dagegen nach der 25:33-Derbyniederlage beim THW Kiel stinksauer auf seine Mannschaft.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt konnte die HG OKT II in der Handball-Oberliga der Frauen gehen. Das Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Bredstedter TSV gewannen die Schützlinge von Trainerin Sünje Schütt mit 20:19 (10:7). Eigentlich wollte der TSV Altenholz im Kieler Raum untermauern. Doch daraus wurde nichts. Das Derby beim Vorletzten THW Kiel ging 25:33 (12:19) verloren.


HG OKT II – Bredstedter TSV 20:19 (10:7)

„Es war alles andere als ein berauschender Sieg“, spricht Sünje Schütt vom Duell „Not gegen Elend“ und einem glücklichen Sieg ihrer Mannschaft. Um zu den gerade einmal 20 Toren zu kommen, benötigte ihre Mannschaft an die 60 Angriffe. Doch beim Gegner sah es nicht viel anders aus. „Entweder es wurden technische Fehler gemacht oder die Würfe waren einfach nicht platziert genug und wurden Beute der starken Torhüterinnen“, berichtete Trainerin Schütt.

Dabei hatte sich die HG Okt schnell eine 8:4-Führung erkämpft. „Selbst als Bredstedt beim 7:8 den Anschlusstreffer erzielte, hatte ich nicht das Gefühl, als könne die Partie kippen“, sah sich Schütt in ihrer Ansicht auch bestätigt, als ihr Team sich wieder auf 10:7 zur Pause absetzte. „Wir hätten durchaus höher führen können, haben aber reihenweise beste Chancen liegen gelassen“, berichtet Schütt.

Nach dem Wechsel konnte die HG OKT II die Führung noch eine zeitlang behaupten, doch beim 14:15 schloss der Gast auf und glich dann zum 16:16 aus. „Von da an war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bredstedt hatte in der Endphase durchaus die Chance, in Führung zu gehen“, ist die HG-Trainerin froh, als nach dem 19:18 durch Sina Stachowski Greta Nissen das 20:18 nachlegte. Bredstedt schaffte zwar noch den 19:20-Anschlusstreffer, doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen.


HG OKT II: Sacher, Katzberg – Nissen (1), Hermann, Trecziok (1), Krück (1), Ewert (2), Niese (5/2), Stachowski (4), Sasse, Peters (3), Sieck-Pahl, Greinke (3).



THW Kiel – TSV Altenholz33:25 (19:12)

„Das war mit Abstand die schlechteste Leistung in dieser Saison“, ist der Altenholzer Trainer Hauke Scharff stinksauer: „Der THW war in allen Belangen besser und hat auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Die Gastgeberinnen gingen frühzeitig in Führung und bestimmten von Beginn an das Geschehen. „Zwar hatte sich Levke Rohwer kurzfristig krankgemeldet, und Katja Ohm schied schon nach vier Minuten verletzt aus“, berichtet der Altenholzer Coach, der dies aber nicht als Ausreden anerkennt. „Wir haben einfach keine Gegenwehr geleistet“, kritisiert er. „Unsere Abwehr war wie ein Hühnerhaufen. Es fehlte einfach die Ordnung. Zugepackt wurde auch nicht“, schimpft Scharff. So konnte der THW fast ungehindert durch die Deckung der Altenholzerinnen marschieren und fast ungehindert abschließen. Zur Pause führte der THW bereits deutlich mit 19:12.

„Unsere Fehler lagen aber nicht nur in der Abwehr. Auch im Angriff fehlte jegliche Durchschlagskraft. Nur weil der THW sich mehr auf seine Konter konzentrierte, ergaben sich einige Lücken, und wir konnte einige Treffer erzielen“, berichtet Scharff, der sich ein konstruktiveres Aufbauspiel gewünscht hätte. So behielt der THW auch im zweiten Spielabschnitt die Partie fest im Griff, ließ den TSV Altenholz nicht näher herankommen und brachte die deutliche Führung auch in der zweiten Halbzeit sicher über die Zeit.


TSV Altenholz: Guttau, Albrecht – Böttcher (2), Hauschild (1), Haase (2), Detlefsen (6/3), Bock (1), Tonn (6), Thümer (2), Lyke (5).

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