Handball-Kreisoberliga : Gettorfer TV geht verjüngt in die Saison

Steffen Augspach geht optimistisch in sein zweites Jahr als GTV-Trainer.
Steffen Augspach geht optimistisch in sein zweites Jahr als GTV-Trainer.

Trainer Steffen Augspach sieht für seinen Kader gute Perspektiven.

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13. Juli 2018, 06:00 Uhr

Gettorf | Es war eine extrem spannende und lehrreiche Rückrunde für den Gettorfer TV in der vergangenen Saison in der Handball-Kreisoberliga. Neu-Trainer Steffen Augspach versprach im EZ-Interview mehr Punkte zu holen, als in der Vorrunde und hielt Wort. Der Abstieg wurde vermieden, aber dennoch sah es Mitte April danach aus, als ob Augspach den Trainerposten wieder abgeben würde. „Mein Entschluss stand eigentlich fest“, sagt er. Doch das Team änderte in einer Mannschaftssitzung die Meinung ihres Trainers und nun geht es mit viel Elan, einem nochmal verjüngten Kader und großem Trainingsehrgeiz in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

Mit Dennis Sebastian, Sven Stolze und Trainer Steffen Augspach haben drei erfahrene Spieler aufgehört. „Das senkt den Schnitt bei uns im Kader aber deutlich auf unter 25. Es sind fast ausnahmslos Gettorfer, was uns ein wenig stolz machen kann. Dennoch hat sich gezeigt, dass wir auch Neuzugänge immer schnell in ein sehr intaktes Teamgefüge integrieren können“, sagt Augspach. Mit drei Torhütern und mindestens 14 Feldspielern wird er in die kommende Spielzeit gehen und bekommt dabei Unterstützung auf der Bank. Per-Ole Lübker wird als langjähriger Freund Augspachs und Weggefährte im GTV-Team als Co- und Torwarttrainer mit eingebunden. „Per-Ole ist genau der Richtige dafür“, freut sich Augspach, der die Mannschaft über ein stets gut vorbereitetes Training und viel Spielpraxis besser machen will. „Wir haben eben keine alten Recken mehr, die in wichtigen Situationen ein Spiel entscheiden können. Daher ist es wichtig, dass wir unseren jungen Spieler möglichst viel Spielpraxis durch Testspiele verschaffen“, sagt der Coach, der selber seit vielen Jahren fest verankert im Gettorfer Handball ist.

Der Blick in die Zukunft lässt den Gettorfer Coach aktuell ein wenig lächeln. Die Mannschaft zieht gut mit, hat viel Entwicklungspotenzial und von Vereinsseite wird kein Druck aufgebaut. „Wenn die Truppe zusammen bleibt, was man ja leider nie weiß, kann hier etwas tolles wachsen. Irgendwann mal die Landesliga anzugreifen wäre schon super, ist aber nicht wirklich planbar“, bleibt Augspach realistisch.

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