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Handball : Gettorfer TV ausgeschieden

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Handball-Kreispokal Förde der Männer hat der Gettorfer TV mit der 23:28-Heimniederlage gegen Heikendorf den Einzug ins Halbfinale verpasst. Nachteil für den GTV war das eigene Überzahlspiel.

Gettorf | „Eigentlich war es nie so leicht, ins Kreispokal-Halbfinale vorzustoßen“, wundert sich nicht nur Rückraumspieler Steffen Augspach, sondern mit ihm die gesamte Mannschaft des Gettorfer TV, warum das Viertelfinale gegen den Heikendorfer SV mit 23:28 (12:15) verloren ging. Drei Tage nach dem Punktspiel in Heikendorf, in dem der GTV mit einer Rumpftruppe ein 26:26 erkämpfte (EZ berichtete), hatten die Gettorfer diesmal in klar besserer Besetzung mit einem Erfolg gerechnet. „Letztlich geht die Niederlage aber in Ordnung. Wir haben nie an unsere Leistungen vom Sonnabend angeknüpft“, gesteht Augspach.

Bis zum 8:8 lagen beide Teams gleichauf. „Wir haben dann das Kunststück fertig gebracht, in Überzahl ein 0:3 zu kassieren“, berichtet Augspach. Die Gäste setzten sich so auf 11:8 ab und konnten den Drei-Tore-Vorsprung bis in die Pause retten. GTV-Trainer Jan Strunk bemängelte die Einstellung seiner Mannschaft und verlangte eine Umstellung auf den Pokalspielmodus.

Irgendwie muss seine Mannschaft das zu Beginn der zweiten Hälfte nicht richtig verstanden haben. Die Heikendorfer bauten ihre Führung auf 17:12 aus. Erst dann kamen die Gettorfer in Schwung. Beim 23:23 (50.) war der Ausgleich geschafft. Beim GTV keimte Hoffnung auf, die Partie für sich zu entscheiden und das Halbfinale erreichen zu können.

Was dann geschah, konnte sich Augspach aber nicht erklären. In Unterzahl setzte sich der Gast erneut ab und legte drei Tore zum 26:23 vor. Der Gettorfer TV war nun gezwungen, die Deckung zu öffnen und Risiko zu spielen. Das brachte aber nichts ein. Im Gegenteil: Die Gastgeber mussten zwei weitere Treffer hinnehmen.

Tore für den Gettorfer TV: Augspach (5), B. Lübker (4), Stolze (4), Schneider (2), Hahnewald (2), Steinweh (2), Lu. Lenschau (2) und P. O. Lübker (1).

 

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erstellt am 11.Feb.2016 | 06:00 Uhr

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