Fussball-Kreispokal : Gettorfer SC peilt das Halbfinale an

Jetzt herrscht Gewissheit: Mittelfeldspieler Constantin Westphal (links) wird voraussichtlich bis Jahresende ausfallen. Für Erik Empen (hi.) geht es heute im Pokal beim OTSV weiter.
Jetzt herrscht Gewissheit: Mittelfeldspieler Constantin Westphal (links) wird voraussichtlich bis Jahresende ausfallen. Für Erik Empen (hi.) geht es heute im Pokal beim OTSV weiter.

Das Schössler-Team ist am Dienstagabend zu Gast beim Ligarivalen Osterrönfelder TSV.

shz.de von
10. September 2018, 10:58 Uhr

Gettorf | Im Anschluss an die erste Derby-Niederlage nach vier Jahren gegen den Eckernförder SV hat der Gettorfer SC bereits heute die Chance, seine Wunden zu lecken. Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals ist die Mannschaft von Trainer Christian Schössler ab 19 Uhr zu Gast beim Osterrönfelder TSV.

Nachdem sich der Büdelsdorfer TSV (4:0 in Osdorf) und der TuS Jevenstedt (2:0 in Todenbüttel) bereits für das Halbfinale qualifiziert haben, wollen die Gettorfer als drittes Team in die Vorschlussrunde einziehen. Das werden sie jedoch ohne Mittelfeldspieler Constantin Westphal bewerkstelligen müssen. Nach seiner Schulterverletzung aus dem Spiel in Eckernförde wird er am Donnerstag in der Lubinus-Klinik in Kiel an den Bändern operiert und wird den Gettorfern damit wohl in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen. „Er ist natürlich frustriert“, berichtet Schössler in ähnlicher Gemütslage. Damit klafft im zentralen Mittelfeld nach den Ausfällen von Sebastian Möhl (Urlaub) und Finn Lühr (angeschlagen) eine Lücke, die es zu schließen gilt. Es bleibt abzuwarten, ob Lars Empen wieder so weit einsatzbereit sein wird, dass er dort einspringen kann. Yannick Wolf kann dagegen erneut mitwirken. Normalerweise wäre er auf einem Lehrgang in Unna (EZ berichtete), doch in dieser Woche hat er dort frei.

Die Osterrönfelder sind eine Mannschaft, die den Gettorfern nicht sonderlich liegt. „Das liegt daran, dass sie sich sehr auf die Defensive fokussieren. Dabei hatte Vitalijs Stols zuletzt Torben Dahsel gut im Griff. “ In der Liga setzte es für den GSC eine 0:2-Niederlage. „Auch wenn es blöd klingt. Aber die Niederlage kam zustande, weil wir uns in dieser Partie zwei individuelle Fehler geleistet haben und vorne Pech im Abschluss hatten, obwohl wir uns eine Reihe von Chancen erarbeiten konnten. Von daher müssen wir uns überlegen, inwiefern wir diesmal anderes agieren werden.“

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