Handball-Relegation : Gettorf/Osdorf startet erfolgreich in Aufstiegsspiele

Hart erkämpfter Sieg für Hjordis Lübker (Mi.) und ihre HSG Gettorf/Osdorf. Hier gegen Swantje Delfs (li.) und Kim Hildebrandt.
Hart erkämpfter Sieg für Hjordis Lübker (Mi.) und ihre HSG Gettorf/Osdorf. Hier gegen Swantje Delfs (li.) und Kim Hildebrandt.

In der vorsorglichen Aufstiegsrelegation zur Landesliga hat die HSG Nortorf mit 17:16 bezwungen.

shz.de von
11. Mai 2018, 06:00 Uhr

Die Chancen auf den Aufstieg in die Landesliga sind für die Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf gewahrt. Nach einem knappen 17:16-Erfolg gegen die HSG 91 Nortorf reicht damit ein Unentschieden im Rückspiel, um als Sieger dieses vorsorglichen Aufstiegsduells hervorzugehen. Der Erfolg gegen den Zweiten der Kreisoberliga Mitte war allerdings sehr umkämpft.

Die 6:3-Führung (15.) nach einer guten Anfangsphase wurde bis zur Pause beim 8:8 wieder verspielt. „Wir leisten uns zu viele technische Fehler. Die Erwartungen waren hoch und wir wurden nervös, als die Gegnerinnen zeigten, dass sie auch Handball spielen können“, räumt Gettorfs Trainer Michael Thimm ein. Den Beweis dafür lieferten die Gäste Anfang der zweiten Halbzeit, schnell zogen sie mit vier Toren davon (8:12, 36.). „Wir hatten keine Angst, den Faden zu verlieren, denn unsere Einstellung hat das gesamte Spiel über gestimmt“, sagt Thimm. So kämpften sich sein Team wieder auf 14:14 (55.) heran. In der Schlussphase konnte sogar die Drei-Tore-Führung wieder aufgebaut werden (17:14, 59.), am Ende hieß es aber 17:16. „Die letzten beiden Gegentore waren unnötig, da haben wir geschlafen“, ärgert sich Thimm.

Vor dem entscheidenden Rückspiel am Sonntag (17 Uhr) in Nortorf werden die Verletzungssorgen nicht weniger. Kurz vor Abpfiff verließ Hjordis Lübker humpelnd das Feld. „Da war der Schreck größer als der Schmerz. Ich plane fest mit ihr“, ist Thimm optimistisch. Am Konzept soll für das Rückspiel nichts geändert werden. Thimm: „Unsere 5:1-Deckung hat gut funktioniert. Auch das Herausnehmen der Nortorfer Linksaußen konnte immer wieder Druck aus dem Angriff nehmen. Allerdings wollen wir weniger technische Fehler machen.“

Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: Dibbern (4), Bahr (3), Elscher (3/2), Griese (2), Lübker (2), Wölki (2), Jessen (1).


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