Gettorf/Osdorf im Pokal erfolgreich

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22. März 2018, 06:00 Uhr

Für die Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf und des MTV Dänischenhagen stand unter der Woche das Viertelfinale im Förde-Pokal an. Die HSG zog ungefährdet in die nächste Runde ein, während der MTV ausschied.


HSG Gettorf/Osdorf – Fort. Wellsee  24:16 (10:6)
In Gettorf wunderte man sich schon ein wenig. Die Gäste wollten aufgrund von Personalsorgen kurzfristig die Partie verlegen oder zumindest das Heimrecht tauschen. Die HSG lehnte das jedoch mit dem Verweis auf keine passenden Ausweichtermine ab. Als die Wellseerinnen dann in Gettorf in die Halle kamen, waren es immerhin zehn Spielerinnen. Und mit einer hatte die HSG so ihre liebe Mühe: Nina Bethke erzielte sieben Tore und stellte vor allem Ann Kathrin Griese vor Probleme. Die Gettorferin musste dann auch vorzeitig mit der dritten Zeitstrafe vom Parkett, was jedoch nicht ins Gewicht fiel, da die HSG das Geschehen jederzeit im Griff hatte. „Es war nicht sensationell, hat aber gereicht“, bilanziert HSG-Trainer Michael Thimm. Er durfte sich vor allem über das Comeback von Lena Danielsen freuen. Nach einem Kurzeinsatz in der Liga kam sie gegen Fortuna Wellsee in Angriff und Abwehr zum Einsatz – nach fast einjähriger Pause wegen einer Knieverletzung.

Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: Griese (5/1), Danielsen (2), Bahr (4), M. Dibbern (3), Lübker (2), Wölki (3), Baer (5).

Preetzer TSV II – MTV D’hagen    33:30 (20:15)
Die Gäste aus Dänischenhagen waren mit einer gemischten Mannschaft aus Spielerinnen des Kreisliga- und Kreisoberligateams nach Preetz gefahren. Bis zum 8:8 war die Partie absolut ausgeglichen, dann setzte sich der MTV sogar auf 12:9 ab. Beim Stand von 14:12 rotierten die Spielerinnen aus dem zweiten MTV-Team rein und brauchten zu lange, um sich im Spiel zurecht zu finden. So wurde aus dem Vorsprung ein 15:20-Rückstand zur Pause. Die zweite Hälfte ließ MTV-Coach Per Bartz dann wieder seine Stammformation ran. Beim 29:32 war ein Erfolg sogar wieder greifbar, doch Preetz setzte sich wieder ab. „Da war für uns mehr drin“, sagt Bartz.


Tore für Dänischenhagen: Seemann (1), Schumacher (7), Dörhage (2), Klaß (1), Krull (5), Hipp (1), Wenn (5), Schlegel (1), Peters (1), Ottsen (6/3).

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