Handball-Kreisoberliga : Gettorf im Derby unter Druck

Im Hinspiel waren die Gettorfer mit Lennard Much in eigener Halle klar überlegen und schickten den MTV Dänischenhagen mit einer 22:31-Packung auf die Heimreise. Der MTV sinnt nun auf Revanche.
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Im Hinspiel waren die Gettorfer mit Lennard Much in eigener Halle klar überlegen und schickten den MTV Dänischenhagen mit einer 22:31-Packung auf die Heimreise. Der MTV sinnt nun auf Revanche.

In der Handball-Kreisoberliga Förde der Männer kann Dänischenhagen befreit aufspielen, während Gettorf dringend einen Sieg braucht.

shz.de von
19. Januar 2018, 06:00 Uhr

Gettorf | In der Handball-Kreisoberliga Förde der Männer steht an diesem Wochenende ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm. Im Nachbarschaftsduell empfängt der MTV Dänischenhagen am Sonnabend, ab 19 Uhr, den Gettorfer TV in der Hans-Bernd-Halle am Erlenweg.

In diesem Derby schmeckt ein Erfolgserlebnis natürlich besonders gut. Extrem wichtig wäre es in der momentanen Lage allerdings für die Gettorfer, die sich derzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz befinden, allerdings auch noch eine Nachholpartie gegen den TSV Klausdorf zu bestreiten haben. Im Falle eines Sieges hätten die Gettorfer den Anschluss an das untere Mittelfeld der Tabelle wieder hergestellt. Die Dänischenhagener haben sich nach durchwachsenem Saisonstart mittlerweile deutlich stabilisiert und sich bereits auf den fünften Rang vorgeschoben.

Die von der Papierform ungleiche Ausgangslage wurde auch am vergangenen Wochenende unterstrichen. Während der MTV 28:26 gegen Kronshagen II gewann, gingen die Gettorfer 19:29 in Suchsdorf unter.

„Auch wenn es komisch klingt, waren Teile des Spiels in Suchsdorf gar nicht schlecht“, sagt GTV-Spielertrainer Steffen Augspach, dessen Team sich allerdings in 61 Angriffen 18 technische Fehler leistete. „Das war einfach zu viel“, sagt Augspach, der versucht hat, diese Schwachstelle im Training zu beheben. Dies war aber nur eingeschränkt möglich. Anfang der Woche gab es im 16er-Kader zehn Ausfälle. „Wir wollen das Derby aber gern spielen, auch wenn der MTV nach der klaren 22:31- Hinspielniederlage sicherlich auf Revanche aus ist. Wenn wir sieben, acht gesunde Spieler zusammen bekommen, werden wir antreten. Bei dem Wetter können wir notfalls ja auch per Ski anreisen.“ Dass mit Jonathan Waldeck ein Dänischenhagener als Schiedsrichter angesetzt ist, ist für Augspach kein Problem. „Jonathan pfeift sehr gut. Ich hätte kein Problem damit, wenn er unsere Spiele jedes Wochenende pfeifen würde.“

Dänischenhagens Coach Jens Grabowski weiß, um was es im Derby geht. Eine zweite Niederlage gegen den abstiegsgefährdeten Nachbarn aus Gettorf, wäre schon eine kleine Schmach. Dennoch kann seine Mannschaft befreit aufspielen, denn die Mannschaften an der Tabellenspitze sind bereits zu weit entrückt und nach unten hat sich der MTV bereits ein ausreichend großes Punktepolster zugelegt.

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