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Segeln : Geringe Wellen sorgen für schnelle Katamarane

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Hobie „Wild Cat“-Katamaran mit Fritz Klocke am Ruder gewinnt Paasch-Pokal.

Fleckeby | Beste Segelbedingungen herrschten am vergangenen Sonnabend, als knapp über 40 Teilnehmer in zwei Startgruppen auf der Schlei um die Wette segelten. Windstärke zwischen zwei und drei aus südöstlicher Richtung ermöglichten up and down Kurse, so dass sowohl ein adäquater Kreuzkurs als auch eine zwei Seemeilen lange Spinnakerstrecke zu segeln war. Gesegelt wurde gegen die Zeit, die mit einen Wertungsfaktor zum jeweiligen Boot auf eine Platzierung gerechnet wurde.

Vorsichtig ging es beim Start zu, da auch Familiensegler die Hand am Steuer hatten. „Es soll eine Familienveranstaltung sein“, so Florian Kemme, einer der beiden Wettfahrtleiter, der ankündigte, dass Frühstarter nicht zurückgeschickt werden, jedoch eine Zeitstrafe von vier Minuten erhielten. Vorgesehen waren für die Startgruppe eins mit Dickschiffen und Katamaranen vier Runden, die Bahn wurde allerdings im Verlauf aus Zeitgründen auf drei gekürzt. Nicht alle kamen glücklich ins Ziel, so lief ein Teilnehmer bei Borgwedel auf eine Sandbank, von der er aus eigener Kraft nicht mehr herunter kam. Ein fast einsames Rennen lieferten sich die beiden Hobie „Wild Cat“-Katamarane, die bei der nur geringen Welle ihr Geschwindigkeitspotenzial voll ausreizen konnten und nach 1:36 Stunde mit nur 1:01 Minuten Differenz durchs Ziel gingen. Gut eine halbe Stunde mussten die Zielauswerter dann auf die X99 von Christian Blauhut warten, die es in der Wertung nach gerechneter Zeit von 02:19:35 Stunden auf den dritten Platz schaffte.

Mitgesegelt an Bord von Stefan Schütze hat natürlich auch Pokalstifter und Vereinsmitglied Michael Paasch. Sein Vater war seinerzeit Gründungsmitglied des Vereins und er griff die Idee des Hafenmeisters Wolfgang Schulz vor drei Jahren gerne auf, mit einem Pokal das Vereinsleben zu bereichern. „Hier im Verein kommt auch immer etwas zurück“, lobt Paasch das Clubleben. Zufrieden zeigten sich die Organisatoren Kemme und Sven Lassen: „Wir haben mit dem Boot alle umliegenden Clubs abgefahren und Werbung gemacht, das hat uns offensichtlich seit drei Jahren die höchste Teilnehmerzahl beschert.“

Conger, Laser-, RS Feva- und Ixylon-Jollen waren im zweiten Startfeld mit insgesamt sieben Booten vertreten, die Bestzeit in dieser Klasse erzielte Dennis Pardun, der mit gerechneter Zeit von 1:45,17 Stunden für drei Runden den ersten Platz ersegelte. Gefolgt von Hauke Lachmann ebenfalls im Laser, der gesegelt nicht ganz vier Minuten länger benötigte, auf Platz zwei.

Ergebnisse


Startgruppe 1
1. Platz & Paasch-Pokal: Fritz Klocke, CCFF
2. Christoph Tietzsch, WSF
3. Björn Blauhut, FSV
Startgruppe 2
1. Dennis Pardun, WSF
2. Hauke Lachmann, ASDV
3. Daniel Jusiulek, ASV


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