Gegenstöße in der Endphase bleiben ungenutzt

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24. Januar 2018, 06:00 Uhr

Im Heimspiel der Handballer der männlichen Jugend A des Eckernförder MTV gegen den MTV Lübeck mussten die Gastgeber eine verdiente 25:28 (14:17)-Niederlage einstecken. Mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft – ohne fünf Spieler – trat der EMTV im SH-Pokal gegen die Lübecker an.

So entwickelte sich von Beginn an ein Spiel, bei dem die Gäste ständig die Führung inne hatten und diese auch bis zum Ende nicht abgaben. Allerdings lieferten die Eckernförder über 60 Minuten ein starkes Spiel ab. „Wir haben einen großen kämpferischen Einsatz gezeigt und konnten über die gesamte Spielzeit Paroli bieten“, macht Eckernfördes Trainer Hans-Jürgen Wohlleben seinem Team keinen Vorwurf.

In der ersten Hälfte fand der MTV Lübeck zu oft und zu leicht die Lücken in der Eckernförder Deckung. Und im Angriff unterliefen den Gastgebern zu viele technische Fehler, so dass man noch froh sein konnte nur mit einem Drei-Tore-Rückstand beim 14:17 in die Pause zu gehen. Nach dem Wechsel konnte der MTV Lübeck zunächst die Führung ausbauen. Doch zunehmend stabilisierte sich der Deckungsverband, die taktischen Vorgaben wurden besser umgesetzt und fünf Minuten vor Schluss wäre das Spiel beim Stande von 23:25 fast noch gekippt. Doch gerade jetzt gingen zwei Tempogegenstöße verloren, und Lübeck konnte am Ende einen 28:25-Auswärtssieg feiern.

In zwei Wochen hofft der EMTV bei der HSG Kalkberg wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.


EMTV: Haar – Heldt (4), Skripczynski (8/2), Henatsch (2), Reimer (6/1), Pünder, Haß, Müller (2), Pieper (3).


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