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3. Handball-Liga : Gäste-Tor am Ende wie vernagelt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dem TSV Altenholz gelingt beim 25:30 gegen Hildesheim in den letzten 13 Minuten nur ein einziger Treffer.

Altenholz | Den Handballern des TSV Altenholz hat offenbar der Glaube an die eigene Stärke und damit an den möglichen Sieg gefehlt. So wenigstens empfand es „Wölfe“-Coach Mannhard Bech, beim 25:30 (12:15) seiner Mannschaft in der 3. Liga Nord im Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim. In einen nicht unbedingt auf hohem Niveau stehenden Spiel konnten die „Wölfe“ nur in wenigen kurzen Phasen ihr wahres Leistungsvermögen zeigen. „Wenn man in den letzten 13 Minuten nur einen Treffer erzielt, kann man so eine Partie nicht gewinnen“, ärgert sich Bech über die schwache Schlussphase seiner Schützlinge vor 350 Zuschauern.

Eigentlich hatten sich die „Wölfe“ vorgenommen, das Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden, doch so richtig fand man kein Mittel gegen die Achse Andreas Simon und Nikolaos Tzoufras. Bis zum 10:11 konnte Mannhard Bech aber noch hoffen, dass seine Mannschaft ins Spiel finden würde, auch wenn vorne zu schnell und unvorbereitet abgeschlossen wurde. Auch mit der individuellen Leistung seiner Spieler war Bech nicht zufrieden: „Wir wollen Eins-gegen-Eins gehen, das ist unser Spiel, doch solche Aktionen müssen vorbereitet sein.“ So gingen in solchen Momenten die Bälle verloren und gaben den Gästen aus Hildesheim die Chance, auf der anderen Seite zu einfachen Torerfolgen zu kommen.

„Wir haben einfach zu viele Chancen ausgelassen und sind in der Deckung für Aktionen mit Zeitstrafen belegt worden, die grenzwertig waren“, musste der „Wölfe“-Coach“ mit ansehen, wie die routinierten Hildesheimer ihre Überzahl ausnutzten und sich auf 15:11 absetzten, ehe die Gastgeber zum 12:15-Halbzeitstand einwarfen.

„Ich habe versucht meinen Spielern in der Halbzeit klar zu machen, dass Hildesheim ein schlagbarer Gegner ist“, berichtet Bech. „Sie müssen aber an ihre eigene Stärke glauben.“ Sein Appell zeigte zumindest in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit Wirkung. Beim 15:15 glichen die Altenholzer aus.

Bis zur 47. Minuten lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach dem 24:24 folgte dann wieder eine Phase der „Wölfe“, in der nichts zusammenlief. Hildesheim setzte sich wieder auf 28:24 ab. „Wir hatten in den letzten 13 Minuten genug Chancen, haben aber nur ein davon nutzen könne. Das ist einfach zu wenig, um so ein Spiel zu gewinnen“, hadert Bech.


TSV Altenholz: Plaue, Schröder – Lipp (3), Ottsen (1), Köpke (4), Firnhaber (2), Voigt (6/4), Drecke, Diringer (2), Reinert, Wegner (1), Starke (4), Abelmann-Brockmann, Williams (2).
SR: Heinkel/Hochsprung (Hamburg).

Zuschauer: 350.

Zeitstrafen: 14:12 Minuten.

Siebenmeter: 5/4:2/1.

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