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Karate : Fuji Yama verzeichnet mit 309 Starts einen neuen Rekord

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Beim 18. international besetzten Sprottenwettkampf im Schulzentrum Süd in Eckernförde gingen 254 Karate-Sportlern aus 41 Vereinen an den Start. Die meisten Medaillen holten sich die Gastgeber.

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erstellt am 07.Jun.2016 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Bereits zum 18. Mal richtete Fuji Yama Eckernförde seinen traditionellen Sprottenwettkampf aus. Auch in diesem Jahr hatte das Karateturnier internationales Flair, da eine starke Mannschaft aus dem dänischen Holstebro angereist war. Insgesamt nahmen 254 Sportler aus 41 Vereinen, die aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Hessen und Dänemark kamen, an den Wettkämpfen im Eckernförder Schulzentrum teil.

Mit insgesamt 309 Starts verzeichnete Fuji Yama einen neuen Rekord. Kurzerhand wurde durch die Organisationsleitung mit Bennet und Karsten Schumacher entschieden, eine vierte Kampffläche einzurichten. „Wenn wir diese nicht hätten installieren können, hätten wir auf die Trostrunde verzichten müssen oder das Turnier wäre wohl erst um 21 Uhr zu Ende gewesen“, erklärt Karsten Schumacher. „Dank der Unterstützung durch Arawaza Deutschland, die die Wettkampfmatten mitbrachten, und den vier Dänischen Kampfrichtern, die sehr flexibel kurz vor dem Turnier ihre Teilnahme zugesagt hatten, hat es dann ja wie gewünscht geklappt.“

Pünktlich um 9 Uhr wurde das Turnier durch den Eckernförder Sportwart Andreas Frahm und Karsten Schumacher eröffnet. Am Vormittag wurden alle Kata-Begegnungen (Kampf gegen imaginäre Gegner), angefangen mit den jüngsten Sportlern bis zu den Ü50-Masterklassen und den Mannschaftsbegegnungen durchgeführt. Danach wurden die Kumite-Begegnungen aller Alters- und Gewichtsklassen durchgeführt. Kumite ist der freie Kampf der Athleten gegeneinander, wobei Kontakt sofort geahndet wird.

Der erste Vorsitzende des Fuji Yama, Manfred Lazina, war hoch erfreut über den Ablauf des Turniers und bedankte sich bei dem gesamten Team, das zur reibungslosen Durchführung beitrug. „Wir haben wieder einmal ein perfektes Turnier abgeliefert und konnten auch sportlich überzeugen“, freut sich Lazina. Fuji-Yama-Jugendwart und Trainer Bennet Schumacher ergänzt: „Wir führen den Medaillenspiegel mit 22 Platzierungen, acht Mal Gold, acht Mal Silber und sechs Mal Bronze, an. Wenn auch nicht alle Eckernförder auf dem Siegertreppchen standen, hat jeder sein Bestes gezeigt. Wir sind sehr stolz auf unsere Sportler.“

Auch der Teamtrainer Wado Ryu Kata im DKV, Kay Schröder, beobachtete die Kämpfe sehr genau und lobte insbesondere die Eckernförder Ida Tode und Sophie Schumacher für ihre Leistungen. Tode und Schumacher sicherten sich jeweils die ersten Plätze in ihren Startklassen. Für Sophie Schumacher war das Gespräch mit Schröder besonders wichtig, denn sie startet für den Wado-Ryu-Bundeskader am kommenden Wochenende auf der Deutschen Meisterschaft in Erfurt.

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