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Karate : Fuji Yama Eckernförde blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mit insgesamt 59 Podiumsplätzen kann der Karateverein Fuji Yama Eckernförde auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken.

shz.de von
erstellt am 06.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Der Eckernförder Karateverein Fuji Yama hat ein bewegtes und erfolgreiches Sportjahr 2015 hinter sich gebracht. Bei den besuchten neun Turnieren in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erkämpften sie sich insgesamt 59 Podiumsplätze. 18 mal standen die Fuji Yama Sportler ganz oben auf dem Siegerpodest, 16 mal auf dem zweiten und 25 mal auf dem dritten Platz. „Das ist ein Supererfolg“, freut sich Pressesprecher Karsten Schumacher.

Wie fast in jedem Jahr wurden auch 2015 Sportler vom Fuji Yama mit dem Ehrenblatt der Stadt Eckernförde ausgezeichnet. Dieses gab es diesmal für Emily Dobratz und Paul Jänicke. Das Ehrenblatt erhält ein Sportler nur einmal im Leben. Voraussetzung ist ein Medaillenrang bei Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaften oder höheren Turnieren.

Besondere Turniererfolge gab es für Christian Leonhardt, der sich beim Internationalen Deutschen Wado-Cup den ersten Platz im Kata Einzel und den zweiten Platz im Kumite Einzel erkämpfte. Sonya Gatzen holte den Landesmeistertitel im Kumite Einzel, und Leon Brencher gewann Platz eins bei den Hanse Open in Lübeck im Kata Einzel.

Vor allem das Eckernförder Kata-Talent Sophie Schumacher räumte in diesem Jahr wieder mächtig ab. Sie holte Silber bei der offenen Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern und siegte beim Sprottenwettkampf sowohl im Einzel als auch im Team. Einen weiteren ersten Platz sicherte sie sich beim Internationalen Deutschen Wado Cup im Kata Einzel in den Altersklassen U16 und U18. Das ist aber lange noch nicht alles. Sophie Schumacher wurde zudem Zweite beim Schleswig-Holstein-Cup Kata Einzel sowie in der Masterklasse (weiblich/ männlich gemischt), beim Elbe Cup in Hamburg wie auch bei den Lübeck Open im Einzel (weiblich/männlich gemischt). Hier siegte sie zudem im Team und wurde Landesmeisterin von Schleswig-Holstein. Sie nahm schlussendlich für das nördlichste Bundesland noch bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurth teil und startete für Deutschland beim Wado Europa Cup.

Dank ihrer Turniererfolge belegt Sophie Schumacher Platz eins der vom Karateverband Schleswig-Holstein (KVSH) geführten Kata-Rangliste. Hervorzuheben ist dabei, dass Schumacher nicht einmal alle Turniere, die in die Ranglistenwertung einfließen, besuchen konnte, wie etwa die Hanse Open Lübeck, da zum gleichen Zeitpunkt der Wado Europa Cup stattfand.

Erstmals wurde 2015 das traditionelle KVSH-Adventsturnier vom Fuji Yama Eckernförde ausgerichtet. Dieses Turnier wird von jetzt an dauerhaft in Eckernförde jeweils am 1. Advent veranstaltet werden. Wo jedoch Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten. So gab es auch einige Ausfälle. So verletzte sich Kilian Schumacher am Knie und konnte trotz Nominierung nicht an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen.

Auch Bennet Schumacher fiel geraume Zeit nach einer Operation am Knie verletzungsbedingt aus. Die beiden mussten sich deshalb darauf beschränken, die Sportler als Kampfrichter zu bewerten.

Zudem brauchten Kilian und Bennet Schumacher nach der jeweiligen Verletzungspause auch einige Zeit zur Vorbereitung auf die DAN-Prüfung, die beide erfolgreich absolvierten. Beide tragen jetzt den 1. DAN – Schwarzgurt. Auch der Eckernförder Sportwart und 2. Vorsitzender Andreas Frahm nahm an der DAN-Prüfung erfolgreich teil und trägt jetzt den 5. DAN.

Und was wird das neue Jahr bringen? Sophie Schumacher und Sonya Gatzen erhalten das Sportlerehrenblatt des Kreissportverbandes Rendsburg Eckernförde für ihre Landesmeistertitel. Zudem wird der Eckernförder Sprottenwettkampf größer. War das Turnier bisher nur für Kinder und Jugendliche vorgesehen, werden ab 2016 auch die Leistungsklasse (ab 18 Jahren) sowie die Masterklassen (Altersklassen ab Ü30) ausgekämpft.

Erstmalig wird auch der International German Wado Cup in Eckernförde vom Fuji Yama ausgerichtet und veranstaltet. Ursprünglich sollte dieser in Berlin stattfinden, wurde jedoch zunächst wegen der prekären Hallensituation (Flüchtlinge) abgesagt. „Wir haben das Turnier aufgegriffen und uns angeboten, dieses auszurichten“, erklärt Karsten Schumacher. Der Cup findet nun am 30. April statt. Weiterhin steht noch das Adventsturnier an sowie ein Kursangebot Selbstverteidigung für Frauen. Weitere Infos zum Verein gibt es im Internet unter

www.fuji-yama.de

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