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3. Handball-Liga : Fatale Zwei-Minuten-Strafe

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Damen der HG OKT müssen beim 24:24 gegen Buxtehude II den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen. Sarah Jörgensen droht zudem mit einem Kreuzbandriss lange auszufallen.

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erstellt am 05.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Buxtehude | Von einem unglücklichen Punktverlust spricht Trainer Vagn Hansen von der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) nach dem 24:24 (13:12) in der 3. Handball-Liga Nord bei der Bundesligareserve des Buxtehuder SV. Die HG OKT wurde regelrecht vom Pech verfolgt. Imke Seidel war schon angeschlagen ins Spiel gegangen. Franziska Peters musste nach zehn Minuten verletzt ausscheiden. „Als sich dann auch noch Sarah Jörgensen in der zweiten Halbzeit verletzte und wahrscheinlich mit einem Kreuzbandriss lange ausfallen wird, sind uns die Rückraumspielerinnen ausgegangen“, sieht Hansen in den Verletzungen einen wichtigen Grund für das Remis. Besonders in der zweiten Halbzeit haderten die Gäste aber auch mit einigen unglücklichen Entscheidungen der Unparteiischen.

Die HG OKT kam besser als der Gastgeber in die Partie, konnte lange Zeit in der ersten Halbzeit immer wieder in Vorsprung gehen. Beim 11:10 (24.) holte sich der Buxtehuder SV II dann erstmals die Führung. Die HG OKT ließ sich dadurch aber keineswegs beirren. Svenja Pahl erzielte unmittelbar vor dem Seitenwechsel die das 13:12 für die HG OKT.

Im zweiten Durchgang startete der Gastgeber entschlossener, glich beim 15:15 aus und legte sogar ein 18:15 (41.) vor. „Meine Mannschaft hat super gekämpft und den Rückstand beim 19:19 wieder wettgemacht“, freut sich der HG-Coach. Einmal in Schwung gekommen, machte die HG OKT weiter Druck und erkämpfte sich eine 22:20-Führung (54.). Noch in der 57. Minute hatte die HG mit 24:22 die Nase vorne, dann erzielte die überragende Paula Prior den 23:24-Anschlusstreffer für den Gastgeber. Nachdem erst Buxtehudes Lara Schultze eine Zeitstrafen erhielt, war es dann HG-Spielerin Kristin Machau, die kurz darauf – für alle unverständlich – das gleiche Schicksal traf. „Dabei waren wir im Angriff. Warum Kristin dann die zwei Minuten bekam, ist mir nicht klar geworden“, wundert sich Hansen. Die Hinausstellung sollte sich letztlich als fatal erweisen. Erneut Prior nutzte die Chance, um in der Schlussminute für den Gastgeber noch mit dem 24:24 einen Punkt zu retten.

 

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (5/4), Küppers, K. Rohwer (2), Greinke, Pahl (3), Linke, Peters (1), H. Rohwer, Machau (9/1), Lübker, Jörgensen (1), Steffek (3).



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