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ESV macht es unnötig spannend

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Fußball-Kreispokal Rendsburg-Eckernförde, Viertelfinale: 2:1-Erfolg im Verbandsliga-Duell gegen den BTSV / Waabs entzaubert Wittensee

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Eckernförde | Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals Rendsburg-Eckernförde hat sich der Eckernförder SV im Verbandsliga-Duell gegen den Büdelsdorfer TSV durchsetzen können. Pokalschreck Wittenseer SV musste sich auf eigenem Platz dem TSV Waabs geschlagen geben. Die beiden weiteren Teams, die sich für das Halbfinale qualifizieren konnten, sind der Osterrönfelder TSV (4:1 bei der SG Felde/Stampe) und der TuS Jevenstedt (4:1 gegen Rotenhof).

Eckernförder SV -

Büdelsdor. TSV 2:1 (1:1) n.V.Der ESV versäumte es im ersten Spielabschnitt, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die Mannschaft von Trainer Stefan Mackeprang war vor 105 zahlenden Zuschauern die klar spielbestimmende Mannschaft und spielte sich eine Reihe von Chancen heraus, von den aber lediglich Victor Buchholz eine per Kopf nutzen konnte (10.). Die Gäste fanden in der ersten Hälfte quasi nicht statt und hätten sich über einen höheren Rückstand nicht beschweren können. Wie aus dem Nichts fiel nach der Pause der Ausgleich durch Florian Voigt (68.). Dieser Treffer gab den Gästen kurz Aufwind, doch ein Treffer fiel auf beiden Seiten nicht mehr. So ging es in die Verlängerung. Auch hier war der ESV das bessere Team und belohnte sich für sein Engagement mit dem 2:1 durch einen Foulelfmeter von Fynn Gerlach nach Foul an Henning Ströh. "Bei aller Freude, hat mir unsere Chancenverwertung gar nicht gefallen", analysiert Mackeprang. "Bei der großen Anzahl an Chancen, hätten wir das Spiel viel früher für uns entscheiden müssen."

Büdelsdorfs Fußball-Obmann Rolf Bannas zieht ein zweigeteiltes Fazit: "Auf der einen Seite geht der Eckernförder Sieg in Ordnung, weil sie in der ersten Hälfte schon 5:0 oder 6:0 hätten führen können. Auf der anderen Seite ist die Art und Weise des ESV-Siegtreffers aber auch unglücklich für uns, weil sich der Eckernförder bei der Szene, die zum Elfmeter führte, in unseren Spieler herein gedreht hat. Das war kein Strafstoß!"

Tore: 1:0 Buchholz (10.), 1:1 Voigt (68.), 2:1 Gerlach (112.; FE)

Wittenseer TSV -

TSV Waabs 1:6 (0:3)Das Überraschungsteam der diesjährigen Kreispokal-Serie hat im TSV Waabs seinen Meister gefunden. Dabei spielte der Außenseiter aus der Kreisklasse in der Anfangsphase gegen den Kreisligisten noch gut mit und hatte sogar leichte Feldvorteile. Doch drei Treffer innerhalb von nur fünf Minuten brachten den WSV auf die Verliererstraße. "Ich habe die Jungs dann in der Halbzeitpause noch einmal versucht, aufzurichten", berichtet Wittensees Trainer Peter Thede. Seine Jungs kamen dann auch noch einmal mit dem Willen aus der Kabine, das Spiel drehen zu wollen, doch spätestens nach dem 0:4 durch Jan-Ole Jürgensen war die Partie endgültig entschieden. "Wir haben uns durch unsere Fehler aus dem Konzept bringen lassen. Waabs war da einfach cleverer als wir und hat dann auch verdient gewonnen. Wir können uns nun voll auf die Liga konzentrieren und wollen in Todenbüttel punkten."

Tore: 0:1 Jürgensen (24.), 0:2 Pommerening (25.), 0:3 Gloyer (29.), 0:4 Jürgensen (53.), 1:4 Reimers (66.), 1:5, 1:6 Pommerening (83., 85.)

SG Felde/Stampe -

Osterrönfeld. TSV 1:4 (0:3)Eine starke Leistung in den ersten 45 Minuten reichte den Osterrönfeldern für den souveränen Sieg. Vor der Pause ließ die Elf von Trainer Olaf Lehmann Ball und Gegner laufen. "Da haben wir gespielt, wie ich es mir vorstelle. Druckvoll und präzise", sagt Lehmann. Das Ergebnis war eine komfortable 3:0-Führung. Nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Gerhard Sendel schaltete der Verbandsligist dann einen Gang zurück. Die Laufbereitschaft auf Seiten des OTSV nahm ab, die Fehlpassquote zu. "Wir haben die Bälle nicht mehr sauber in den Fuß gespielt", moniert Lehmann. Dennoch erhöhte Florian Medewitz auf 4:0 (53.). Weitere gute Chancen der Gäste machte der starke Florian Kramme im Felder Tor zunichte. Auf der Gegenseite verlebte Florian Kuklinski einen geruhsamen Nachmittag. Nur in der Schlussphase wurde der OTSV-Keeper gefordert. Nachdem Sendel einem Treffer der Gastgeber durch Per Ole Gerth wegen vermeintlichen Fouls an Kuklinski die Anerkennung verweigerte (80.), durfte der Außenseiter in der Schlussminute dann doch noch jubeln. Nachdem Dennis Kock TuS-Stürmer Florian Garling im Strafraum am Trikot festgehalten hatte, zeigte Sendel auf den Punkt. Mit der finalen Aktion traf Lasse Kleemann zum 1:4-Endstand. "Der OTSV war eine Nummer zu groß für uns. Unser Ziel war es, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. Wir wollten uns nicht abschießen lassen, das haben wir geschafft. Von daher bin ich nicht unzufrieden", resümiert Feldes Coach Oliver Bock.

Tore: 0:1 Müller (16.), 0:2 Brütt (30.), 0:3 Burkel (42.), 0:4 Medewitz (54.), 1:4 Garling (90., FE).

TuS Jevenstedt -

TuS Rotenhof 4:1 (2:0)Es dauert nur 27 Sekunden, ehe Rotenhofs neuer Torhüter Stefan Johannsen den Ball erstmals aus dem Netz holen musste. Mirko Mrosek vollstreckte nach einem schulbuchmäßigen Angriff über drei Stationen. Und nach zehn Minuten hatte Jevenstedts Torjäger zum zweiten Mal zugeschlagen (10.). "Wenn du nach zehn Minuten zwei Mal so tief schläfst, kannst du gegen Jevenstedt nichts mehr holen. Dafür sind sie einfach zu gut", grantelt Rotenhofs Trainer Thomas Gosch. Aber trotz der scheinbar komfortablen Führung, fanden die Gäste zurück ins Spiel. Die Truppe von Adrian Königsmann schaltete im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zu viel zurück. Kurz vor der Pause hatte Hendrik Lassen nach wiederholtem Reklamieren die Ampelkarte gesehen (44.). "Da muss er sich besser im Griff haben", kritisiert Königsmann, der allerdings selber hinter die Bande geschickt worden war (35.). Nach der Pause ließ Maurice Joecks mit einem sehenswerten Treffer aus der Distanz für neue Hoffnung bei Rotenhof aufkeimen, aber der Ausfall von vier Stammkräften machte sich bemerkbar. Die Gäste konnten sich kaum echte Tormöglichkeiten erarbeiten. So sorgten Sebastian Degener (90.) und Mrosek (91.) in der Schlussphase für einen etwas zu deutlichen Sieg.

Tore: 1:0 Mrosek (1.), 2:0 Mrosek (10.), 2:1 Joecks (51.), 3:1 S. Degener (90.), 4:1 Mrosek (90. +1).

Gelb-Rote Karte: Lassen wdh. Reklamieren (44.).

Bes. Vork.: Jevenstedts Trainer Adrian Königsmann wird hinter die Bande geschickt.

Damit kommt es nun zu folgenden Halbfinal-Paarungen:

Eckernförder SV - OTSV

TuS Jevenstedt - TSV Waabs

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