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3. Handball-Liga : Erfahren trifft auf blutjung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein Sieg morgen über den VfL Oldenburg II würde die HG OKT wieder dichter ans gesicherte Mittelfeld heranführen.

Owschlag | In welcher Besetzung wird der VfL Oldenburg II morgen um 17 Uhr in der Kropper Geestlandhalle in der 3. Handball-Liga Nord der Frauen gegen die HG OKT antreten? Diese berechtigte Frage dürfte sich OKT-Trainer Olaf Keck stellen. Wegen der Frauen-EM in Schweden, hat die Bundesliga aktuell Spielpause. Deshalb könnten also Erstliga-Akteure des VfL die zweite Mannschaft in Kropp unterstützen. Oldenburg hat drei Spielerinnen im erweiterten EM-Kader, die bei Bedarf durch Bundestrainer Michael Biegler nachgemeldet werden könnten. Aktuell ist aber keine VfL-Spielerin in Schweden dabei.

Bislang konnten die Gäste mit ihrer Trainerin Alex Hansel nur in eigener Halle punkten. Auswärts wurden alle Spiele verloren. Mit 9:11 Punkten befindet sich Oldenburg aktuell auf dem siebten Tabellenplatz, dicht gefolgt von der HG OKT mit 7:11 Punkten. Den Gastgeberinnen fehlt es nach wie vor an Stabilität und Konstanz. Immer wieder konnte eine passable Führung bis kurz vor Schluss nicht über die Zeit gebracht werden. Im vergangenen Spiel gegen Wismar verlor die Mannschaft genau deswegen in letzter Sekunde einen Punkt und musste sich mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Der VfL muss wegen einer Verletzung wohl für den Rest der Saison auf Linksaußen Laura Kannegießer verzichten, die in dieser Saison bei Oldenburg als erfolgreichste und beständigste Spielerin galt. HG-Trainer Keck steht dagegen voraussichtlich, bis auf die verletzte Kim Haudrup, der gesamte Kader zur Verfügung.

„Oldenburg verfügt über junge, gut ausgebildete Spielerinnen. Technisch sind die sehr stabil“, spricht Keck dem Gegner eine gute Qualität zu. „Mit dem positiven Schwung aus unserem Spiel gegen Wismar, in dem wir bis zur 55. Spielminute absolut überzeugen konnten, werden wir das kommende Spiel angehen. So werden wir die Punkte holen“, zeigt sich Keck von dem positiven Ausgang überzeugt. Das Zünglein an der Waage könnte in der Tat die größere Erfahrung der HG gegenüber den blutjungen Oldenburgerinnen sein.

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