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Handball-Kreisoberliga : EMTV mit einer Galavorstellung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee der Männer setzte sich der Eckernförder MTV im Heimspiel mit 29:23 gegen den TSV RW Niebüll durch.

Eckernförde | Mit einer Gala-Vorstellung brannte der Eckernförder MTV am 4. Spieltag der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee ein kleines Feuerwerk ab. Die 60 Zuschauer in der Wulfsteerthalle gingen auch begeistert mit. Nach 60 Minuten war der TSV Rot Weiß Niebüll mit 29:23 (14:9) Toren besiegt, gegen den es in der Vergangenheit auch schon ganz schlechte Erfahrungen gab.

„Ich erinnere mich, dass wir vor vielen Jahren in der Bezirksliga mit elf Toren führten und am Ende mit zwei Toren verloren“, war sich EMTV-Trainer Heiner Petersen erst neun Minuten vor Spielende beim Stand von 27:17 ziemlich sicher, dass nichts mehr anbrennen konnte. „Man spürte, die Eckernförder wollten unbedingt gewinnen. Sie waren bissiger, während meine Mannschaft weit unter ihren Möglichkeiten blieb. Der entscheidende Punkt war EMTV-Keeper Ben Wischer, der allein in der ersten Halbzeit elf 100-Prozentige hielt und der EMTV-Angriff unsere Fehler eiskalt nutzte“, erkennt Niebülls Trainer Johann Petschull den Sieg der Platzherren neidlos an.

Einen starken Tag erwischte auch Kreisläufer Marius Heldt, der nicht nur von seinem angestammten Platz zu spektakulären Toren kam, sondern ferner zahlreiche Tempogegenstöße erfolgreich abschloss und mit sieben Treffern, gemeinsam mit seinem Gegenspieler Eyk Rossen, erfolgreichster Torschütze war. Einen guten Tag erwischten auch Dennis Kroniger (5 Tore) sowie Fabian Huth (4), während Jost Andreas vor allem im zweiten Abschnitt den Gäste-Keeper Hans-Christian Petersen sechs Mal hinter sich greifen ließ. In der Abwehr setzten die 2-Meter-Recken Hein Köhler und Moritz Riesen vorbildliche Akzente, so dass ein fast 60-minütiges EMTV-Spiel auf durchweg hohem Niveau demonstriert wurde.

Zu Beginn agierten beide Teams auf Augenhöhe, doch beim 11:7 (25.) und 14:9-Pausenstand zeichneten sich erste Tendenzen ab. Nach dem Wiederanpfiff kam Niebüll noch einmal auf 15:12 (32.) heran, was Petschull zum Anlass nahm, sein Team mit „Jetzt haben wir sie!“ noch einmal anzufeuern. Als der EMTV plötzlich nur noch mit vier Feldspielern auf dem Platz stand, waren auch weitere Gegentreffer zu befürchten, doch stattdessen gelang Fabian Huth in Unterzahl das 16:12 (36.).

Von da an waren die Platzherren nicht mehr zu halten. Sie bauten die Führung auf 23:13 (43.) aus, ehe der Endstand von 29:23 zustande kam. „Diese ruhige, besonnene Art, über weite Strecken das Spiel zu gestalten, sowie eine geschlossene Mannschaftsleistungen war die Garanten für den verdienten Heimsieg“, sagt der EMTV-Coach. Sonnabend tritt der EMTV (5.) in Silberstedt beim Schlusslicht HC Treia/Jübek II an.


EMTV: Domke, Mertens, Wischer – Carstensen (2), M. Heldt (2), Andreas (2), F. Huth, Sothmann (8), Levien (1), Kroniger (4), Glowalla (2), Böttcher, Riesen (3), Börsing

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