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Handball-Kreisoberliga : EMTV leistet sich taktische Experimente

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im letzten Auswärtsspiel der Saison gelingt den Eckernfördern ein 29:25-Erfolg bei Landesliga-Absteiger TSV RW Niebüll.

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erstellt am 03.Mai.2017 | 06:00 Uhr

Eckernförde | EMTV-Trainer Heiner Petersen ist felsenfest davon überzeugt, dass seine Handballer mit etwas weniger Personalproblemen eine noch bessere Rolle in der Kreisoberliga Nord+Nordsee gespielt hätte. So wird es Platz sieben werden. Auch im vorletzten Spiel beim Landesliga-Absteiger TSV RW Niebüll bewies der EMTV seine große vorhandene Klasse und setzte sich mit 29:25 (16:11) durch.

„Nach der langen Spielpause kamen wir etwas zähflüssig in Gang, doch nach einer Viertelstunde gingen wir nach unserem 1:0 und folgendem Rückstand erstmals wieder in Führung, die wir dann auch nicht mehr abgaben“, resümiert der EMTV-Coach zufrieden, der in den starken Kader mit Jonas Skripczynski, Clemens Heldt und Adrian Andresson drei A-Jugendliche einbaute, „die diesmal auch große Spielanteile erhielten“, so Petersen.

In der Anfangsphase liefen die Eckernförder einem knappen Rückstand hinterher, der bis fünf Minuten vor dem Pausenpfiff in ein 9:4 umgewandelt wurde, ehe es sogar mit 16:11 in die Kabine ging. Die Weichen für eine vorzeitige Entscheidung legten die Ostseestädter unmittelbar nach Wiederanpfiff. Binnen acht Minuten wurde der Vorsprung auf zehn Tore (38.) erhöht. Beim Stand von 25:14 (42.) konnte es sich der Trainer leisten, taktisch zu experimentieren, das ging allerdings auf Kosten des Vorsprungs, der mit 29:25 auf vier Treffer dahinschmolz. „Die A-Jugendlichen wurden vom gesamten Kader bestens aufgenommen, diese Integration war der reine Teamgeist“, freut sich Petersen nun schon auf die gute Zusammenarbeit in der Saison 2017/18. Erfolgreichster Torschütze war Sebastian Glowalla, der mit sieben Treffern einen neuen persönlichen Rekord in Eckernförder Punktspielen aufstellte.

EMTV: C. Heldt, Mertens – M. Heldt (4), Andreas (2), F. Huth, Sothmann (5), Levien (2), Kroniger, Glowalla (7), Böttcher (1), Riesen (4), Skripczynski, Kraack (4), Andresson.


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