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Handball-Kreisoberliga : Eine zweite Halbzeit zum Vergessen für den EMTV

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee endete der Saisonauftakt des Eckernförder MTV mit einer 28:32-Niederlage.

von
erstellt am 27.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Als die beiden Mannschaften nach 30 Minuten in die Halbzeit verschwanden, war von dem späteren Endergebnis von 32:28 für die Gäste der HSG Weddingstedt/H/D II beim Eckernförder MTV nicht auszugehen. Die Hausherren von Trainer Heiner Petersen hatten eine überzeugende Leistung gezeigt und führten mit 20:16. „Nach der Pause hat die HSG ihre Strategie geändert“, erklärt Petersen. Seine Schützlinge kamen mit dem nun aggressiver auftrenden Gegner plötzlich gar nicht mehr zurecht und mussten das sicher geglaubte erste Heimspiel der Handball-Kreisoberliga Nord+ Nordsee noch abgeben.

Nach zweieinhalb Minuten waren die Gäste beim 2:1 einmal in Führung gegangen, doch fortan dominierte der EMTV die Begegnung. Immer wieder trafen die Gastgeber erfolgreich aus dem Rückraum und fingen in der Abwehr immer mal wieder erfolgreich einen Ball ab. Beim 11:7 (16.) war die Führung bereits auf vier Tore angewachsen.

„Wir haben uns dann eine kurze Schwächephase erlaubt“, weiß Petersen. Sein Torhüter Falko Mertens bekam bei drei Würfen von Außen die Hände nicht an den Ball, doch als Petersen reagierte und Ben Wischer einwechselte, „kaufte“ er direkt die nächsten beiden Versuche von der Außenposition der Weddingstedter ab. Da vorne wieder erfolgreich abgeschlossen wurde, die Gästeabwehr zu wenig Druck auf den EMTV ausübte und diese damit immer wieder in eine gute Wurfdistanz kamen, wuchs die Führung bis zur Pause beim 20:14 auf sechs Tore an.

Nach dem Seitenwechsel und einer scheinbar deutlichen Ansage von Gäste-Trainer Nils Heiden an sein Team, stand dem EMTV plötzlich ein anderer Gegner gegenüber. „Sie waren deutlich konsequenter in der Abwehr, ohne dabei unfair zu spielen. Man muss einfach zugeben, dass wir damit nicht umgehen konnten und die Nerven verloren haben“, gesteht Petersen. Der EMTV benötigte fast 13 Minuten, um im zweiten Durchgang das zweite Tor zu erzielen, sodass die Gäste beim 21:21 ausgeglichen hatten. Bis zum 25:25 (50.) konnten die Gastgeber den Rückstand immer wieder ausgleichen, danach steuerte die HSG, angetrieben von einem mit 14 Toren treffsicheren Björn Krüger, dem Auswärtserfolg entgegen. „Die erste Hälfte war hervorragend. Da haben wir tolle Arbeit geleistet. Die Leistung nach der Pause war dagegen eine Katastrophe“, fasst Petersen zusammen. Er hat die Hoffnung, dass Neuzugang Hein Köhler schnell noch besser ins eigene Angriffssspiel integriert wird. „Trotzdem werden die nächsten Wochen schwierig. Mein Team kann aber mehr – das weiß ich.“

EMTV: Wischer, Mertens – Glowalla, Riesen (4), Böttcher (3), Heldt (3), Kroniger (3), Fleischmann, Kraack (6), Huth (2), Köhler (2), Andreas (5).

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