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Handball : „Ein Traum geht in Erfüllung“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Eckernförder MTV gewinnt ein Freundschaftsspiel mit gemischter Mannschaft gegen den SC Sandhausen mit 44:23. Für einen war diese Begegnung ein ganz spezielles Erlebnis.

Nach 37 Jahren wurde ein lang gehegter Wunsch eines ehemaligen Handballers des Eckernförder MTV wahr. Auf Initiative der Vorsitzenden des SC Sandhausen bei Heidelberg, Britta Rehn, die ihrem Vater eine Freude machen wollte, kehrte Anton „Toni“ Geistl (72) für vier Tage in seine zweite Heimat Eckernförde zurück. Mit ihm kamen eine von ihm trainierte, 12-köpfige Handballmannschaft, zusammengesetzt aus drei Herrenteams, sowie sechs Schlachtenbummler zu einem Freundschaftsspiel gegen den EMTV in die Wulfsteerthalle.

Auf der Tribüne befanden sich neben dem EMTV-Vorsitzenden, Andreas Kaiser, der stellvertretenden Bürgervorsteherin Anke Göttsch, weitere besondere Zuschauer, nämlich mit Axel Schrader, Günther Klotz, Hermann Grimm, Harald Mentrup, Dieter Breiter, Uli Hedtke und Gunnar Dubil alte EMTV-Weggefährten von Geistl, der sich zwölf Jahre lang um den Handballsport in Eckernförde verdient gemacht hatte. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Meine Leute und ich sind sowas von begeistert, wie wir hier von den alten Freunden begrüßt wurden“, strahlte Geistl sichtlich gerührt. Die Gäste aus Baden-Württemberg sahen sich bei ihrem Besuch auch das Schloss Gottorf in Schleswig an. „Es waren vier wundervolle Tage“, sagt Geistls Tocher Britta Rehn.

In der Begegnung EMTV gegen SC Sandhausen standen sich zwei Teams gegenüber, die angesichts der Saisonpause personell improvisieren mussten. Eine Viertelstunde lang konnten die Gäste einen ausgeglichenen Spielstand halten, ehe der favorisierte Eckernförder MTV sich peu á peu absetzen konnten. „Für uns war es ein schöner Anlass mit einem Spaßfaktor. Ich hätte mir nur mehr Ehemalige gewünscht, aber Toni hat sich dennoch riesig gefreut. Der Veranstaltung habe ich gern zugestimmt, auch wenn sie uns mitten in der Saisonpause erwischt“, hat EMTV-Trainer Heiner Petersen mit seinem Team die Angelegenheit sportlich ernst genommen. Nachdem es mit einem 20:12 in die Pause ging, setzte sich der EMTV unter der guten Leistung von Schiedsrichter Fabian Huth nach dem Wiederanpfiff immer weiter ab und siegte letztlich deutlich mit 44:23.

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