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Handball-Oberliga : Eigene Talente rücken in den Fokus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen will der TSV Altenholz die Saison möglichst als Tabellendritter beenden. In Zukunft sollen auch mehr Talente eingebaut werden.

Altenholz | Nach der nicht so guten Saison 2015/16, die beim TSV Altenholz von vielen Verletzungsproblemen gezeichnet war, haben sich die Randkielerinnen in der laufenden Saison der Handball-Oberliga der Frauen wieder gefangen. „Wir sind mit dem Vorsatz in die Saison gegangen, uns zu festigen und möglichst Verletzungen zu vermeiden“, sagt der Altenholzer Trainer Hauke Scharff. Dies ist weitgehend erreicht worden. Der TSV Altenholz ist derzeit als Vierter punktgleich mit dem Dritten SC Alstertal-Langenhorn. „Der AMTV Hamburg und der TSV Wattenbek sind in dieser Saison einfach zu stark. Platz drei wäre für uns schon ein großer Erfolg“, meint Scharff, da sich der TSV Altenholz in einem Umstrukturierungsprozess, der vor der Saison eingeleitet wurde, befindet.

„Bisher waren wir eine reine Studentinnen-Mannschaft. Aus den eigenen Reihen waren keine Nachwuchsspielerinnen zu erwarten“, berichtet der TSV-Coach. Seit dieser Saison haben die Altenholzer damit angefangen, jungen Talenten aus der Umgebung eine Chance zu geben. Dies ergab sich durch die Zusammenarbeit mit der HSG Mielkendorf/Molfsee. Die Altenholzer haben damit begonnen, auch eine weibliche Nachwuchsabteilung aufzubauen. Die ersten Spielerinnen daraus sind schon zu Einsätzen in der Oberliga gekommen. „In Zukunft hoffen wir, mehr junge Spielerinnen aus den eigenen Reihen nachziehen zu können“, sagt Scharff. Damit wird auch der Gefahr entgegen gewirkt, dass Talente nach Owschlag oder zu anderen Hochburgen abwandern können.

Trotz einiger verletzungsbedingter Probleme hat sich der TSV Altenholz in der laufenden Serie ordentlich präsentiert. Platz vier zum Abschluss der Hinserie ist besser, als man vorher annehmen konnte. „Wir wollten uns nach der nicht so guten Vorsaison mit Rang acht weiter ins vordere Mittelfeld vorschieben. Das ist uns gelungen“, ist Scharff zufrieden damit, nur sechs Minuszähler in der Hinrunde eingefangen zu haben.

„Wir wollen in der Rückserie weiter stabil bleiben. Wenn es uns gelingt auch in den verbleibenden Spielen nicht mehr als sechs Minuspunkte einzufangen, bin ich sehr zufrieden“, rechnet der Altenholzer Coach damit, hinter den beiden Topteams der Oberliga, AMTV Hamburg und TSV Wattenbek, auf Platz drei oder vier die Saison zu beendet. „Platz drei wäre natürlich wunderbar. In der kommenden Saison soll der Umbau der Mannschaft dann fortgesetzt werden“, will Scharff die Mannschaft weiter verjüngen und weiteren junge Talenten die Chance geben, höherklassig zu spielen. Dafür wird derzeit der nötige Unterbau im Jugendbereich angelegt. Mit Blick in die Zukunft hofft der TSV Altenholz im weiblichen Jugendbereich ähnlich wie im männlichen Jugendbereich eine Top-Anlaufadresse für junge Talente zu werden.

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erstellt am 28.Dez.2016 | 06:00 Uhr

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