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Segeln : Eckernförder Segler hoffen auf die Bundesliga

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Segeler des SC Eckernförde haben großes Interesse an der Segel-Bundesliga. Doch dafür müssen sie sich erst qualifizieren. Die Qualifikation findet am Freitag und Sonnabend in Glücksburg statt.

Eckernförde | Wenn der Begriff „Bundesliga“ fällt, denkt man unwillkürlich an Fußball. Aber auch im Segelsport hat sich das Platzierungssystem inzwischen etabliert. Seit 2013 treten zunächst in einer Liga, ab 2014 sogar in einer Zweiten Liga 36 segelbegeisterte Teams aus ganz Deutschland gegeneinander an, und das Interesse vieler Vereine deutschlandweit ist steigend.

Galt im Segelsport bisher nur die Einzelleistung eines Bootes mit seiner Mannschaft, rückt im Rahmen der Segel-Bundesliga der beteiligte Verein in den Vordergrund, um den Status des besten Segelclubs in Deutschland zu erhalten. Damit dies funktioniert, wurde der Verein „Deutsche Segel-Liga“, Mitglied im deutschen Seglerverband, gegründet. Dieser kümmert sich um die Austragungen und bereitstellen der One-Design-Kielboote vor Ort.

„Warum machen wir da eigentlich nicht mit“, lautete die Frage bei den Verantwortlichen im Segel Club Eckernförde (SCE), mit einer der größten Segelvereine Schleswig-Holsteins, für die es nach kurzer Überlegung nur eine bejahende Antwort gab. Potenzielle Segler dafür standen nach kurzer Umfrage in den Startlöchern, erste Trainingsschläge wurden an zwei Wochenenden auf der Eckernförder Bucht von der vierköpfigen Crew mit Vereinsunterstützung auf einem gecharterten Boot vom Typ Bavaria One gesegelt.

Bevor es richtig los geht, gilt es jedoch eine erste Hürde zu nehmen: „Wir müssen uns zunächst qualifizieren, was leider nicht ganz einfach ist“, erläutert Ludger Hüttermann, Skipper des SCE-Teams. Die Qualifikationswettfahrten dafür erfolgen am Freitag und Sonnabend in Glücksburg. 60 Bewerber werden dann in mehreren Wettfahrten auf insgesamt 18 Booten um den Einstieg in die zweite Liga gegeneinander segeln. Am Ende wird sich dann herausstellen, welche Clubs einen der begehrten sechs Ligaplätze erhalten werden.

Die Wettfahrten jeder Regatta sind kurz, um die vorgesehenen 45 Rennen an einem Wochenende zu absolvieren. Die Austragungsorte verteilen sich von Berlin über Tutzingen (Starnberger See), Überlingen (Bodensee), Warne- und Travemünde, Hamburg und Glücksburg. Die Boote sind dann schon jeweils vor Ort und werden ausgelost. „Dadurch müssen die Mannschaften lediglich mit kleinem Gepäck anreisen“, betont Hüttermann den Vorteil, bei dem der eigene Bootstransport entfällt. Noch steht die SCE-Crew am Anfang, und die Chance mit unter die erste sechs der 59 Mitbewerber zu kommen, ist nicht sehr hoch. Sollte es jedoch klappen, wäre dies ein Anfang, der den SCE von sportlicher Seite in ein ganz neues Licht rücken würde.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 06:00 Uhr

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