Eckernförde UF-Talente zu Besuch bei Rapid Wien

Gemeinsames Gruppenfoto der Teams von  Eckernförde UF und Rapid Wien.
Gemeinsames Gruppenfoto der Teams von Eckernförde UF und Rapid Wien.

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29. September 2012, 03:59 Uhr

Wien | Für den Geburtsjahrgang 1999 des Eckernförde UF ging es zur letzten Auslandsreise diesen Jahres. Wie Hauptsponsor Arndt Hüsges beim Spiel gegen den VfB Stuttgart im vergangenen Sommer persönlich versprochen hatte, würde die Wien-Reise der Ostseestädter ein Jahreshöhepunkt werden. Und er hatte nicht zu viel versprochen.

Schon um drei Uhr morgens klingelte der Wecker, um den Flieger nach Wien um 6 Uhr vom Flughafen Hamburg zu erreichen. EUF-99er-Kapitän Max Baumgärtel und Ruben Drosten mussten dabei wegen Krankheit zu Hause bleiben. Mit insgesamt 14 Spielern und 22 Eltern und Geschwistern startete der Tross dann nach Wien.

Dort angekommen ging es ins Cafe Wunderer auf ein kräftiges Frühstück mit einer Wiener Melange. Mittags stand das Spiel gegen die U14-Nachwuchskicker des österreichischen Rekordmeisters SK Rapid Wien an. Gespielt wurde direkt neben dem Gerhard Hanappi Stadion. "Auch wenn wir schon fast zwölf Stunden auf den Beinen waren, spielten die Jungs von Anfang an konzentriert und erarbeiteten sich eine Reihe von Chancen. Zur Halbzeit wäre statt eines 0:0 auch eine 2:0-Führung für die Eckernförder möglich gewesen", sagt Teamcoach Matthias Gauglitz.

Waren die Eckernförder noch in der ersten Halbzeit leicht tonangebend, so entwickelte sich in der zweiten Halbzeit ein spannendes Spiel zweier gleichwertiger Teams mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Die UF99er gingen 1:0 in Führung, mussten aber kurze Zeit später den Ausgleich hinnehmen. In der Mitte der zweiten Halbzeit schaffte Rapid das 2:1 und begann danach mehr das Spiel zu kontrollieren. Aber die U14 von EUF kämpfte sich wieder heran. Marek Kumstel erzielte nach einem sehenswerten Konter zehn Minuten vor Schluss mit seinem zweiten Treffer noch das 2:2.

"Danach setzten wir die Wiener wieder unter Druck. Wir wollten gewinnen", erklärt Gauglitz. "Kurz vor Schluss hatten wir die große Chance zum 3:2, doch quasi im Gegenzug fiel in der letzten Minute der Siegtreffer der Wiener. Es war ein verunglückter Ball, der an den Innenpfosten trudelte. Das ist eben Fußball!" Die Wiener zollten den Holsteiner Jungs großen Respekt, bevor man sich verabschiedete.

Abends ging es dann auf den Prater, den großen Vergnügungspark der Wiener. Die Eckernförder hatten so viel Spaß mit den vielen Karussells, dass man auch am nächsten Tag, nach einem Besuch des historischen Stephansdoms, bei schönstem Sonnenschein noch eine erneute Runde über den Prater drehte, ehe es wieder nach Hause ging.

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