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Eckernförde belohnt sich wieder nicht

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Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: 2:4-Niederlage beim Rendsburger TSV

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Vor den letzten drei Saisonspielen in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost hatte sich der Eckernförder SV neun Punkte zum Ziel gesetzt. Dieses Vorhaben ist bereits gescheitert, denn der ESV musste sich beim Rendsburger TSV, der noch mit der Vize-Meisterschaft liebäugelt mit 2:4 (0:2) geschlagen geben. Dabei bekamen die Zuschauer zwei völlig verschiedene Halbzeiten geboten.

Im ersten Abschnitt waren die Gastgeber das tonangebende Team. Bereits nach drei Minuten waren sie durch Jan-Ole Bruhns in Führung gegangen. Auch im Anschluss drückten die Platzherren weiter aufs Tempo, aber in Person von Malte Hehlert folgte den Anspielen in die Spitze zumeist der Abseitspfiff. Vor allem in der Abwehr und im Spielaufbau unterliefen dem ESV zu viele Fehler. Einen davon nutzte Mustafa Korkmaz zum 2:0 (43.). Aber auch RTSV-Coach Christian Heider war mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht voll zufrieden: "Wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen. So haben wir es verpasst, den Deckel zuzumachen."

Nach dem Seitenwechsel rissen die Eckernförder die Partie an sich und schafften durch Tim Schikorr (52.) den Anschlusstreffer. "Die Partie brannte nun förmlich", bemerkt Heider. Zehn Minuten vor Abpfiff krönte der eingewechselte Torben Hindersmann seine starke Leistung mit dem Ausgleich zum 2:2. Gleich im Anschluss hatten die beiden ESV-Torschützen eine Doppelchance zum 3:2 für die Gäste - doch die vergaben. "Das war aus meiner Sicht der Knackpunkt im Spiel", urteilt Seemann. "Hätten wir in dieser Phase getroffen, wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen. Leider läuft momentan aber irgendwie alles gegen uns." Da passt es ins Bild, dass kurz nach der erneuten RTSV-Führung durch Malte Hehlert sich Eckernfördes Kevin-Marvin Smit nach wiederholtem Foul die Gelb-Rote Karte einhandelte. Der Schlusstreffer kam aber nicht vom RTSV, sondern Eckernfördes Marc Andre Medler (90.) besiegelte die abenteuerliche Auseinandersetzung - mit einem Eigentor.

Seemann geht mit dem Endstand nicht konform: "Aufgrund der sehr starken Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hätte ich uns einen Punkt zugesprochen. Letztendlich haben wir uns selbst nicht belohnt, weil wir auch nicht gut genug nach hinten gearbeitet haben." Trainerkollege Heider hingegen trauert den zahlreichen ungenutzten Torchancen nach: "Wir hätten die Partie viel früher entscheiden können. Stattdessen haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht."

RTSV: Skoruppa - Herzig, Weber, Grbavac - Atamtüker, Lehmann - Schnepel (80. M. Redzepovski), Rathjen (66. Ma. Korkmaz), Bruhns, Hehlert (86. C. Sievers).

ESV: Schmidt - Medler, Ströh, Gerlach, Bamler (71. Lietz) - Smit, Kranz, Meggers, Ewert (46. Radke) - Schikorr, Goos (46. Hindersmann)

SR: Zabinski (Nordhastedt) - Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Bruhns (3.), 2:0 Korkmaz (43.), 2:1 Schikorr (52.), 2:2 Hindersmann (80.), 3:2 Hehlert (84.), 4:2 Medler (90.; ET).

Gelb-Rot: Smit (86.; ESV; wiederholtes Foul).

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