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Segeln : Eck-Days eröffnen Regattasaison des SCE

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gute Bedingungen fanden die Segler auf den 23 nordischen Folkebooten bei den 48. Eck-Days vor. Bester Teilnehmer des SC Eckernförde war Fritz Schaarschmidt als Dritter.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2016 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Im Verlauf des Tages um die drei Windstärken aus östlicher Richtung: Die Bedingungen stimmten für die 23 nordischen Folkeboote, die in der 48. Auflage die traditionellen Eck-Days des Segelclub Eckernförde aussegelten. Strahlender Sonnenschein, eine leichte Welle aus Ost, besser konnte die Regattasaison beim SCE nicht eröffnet werden.

Lag das Ankündigungssignal für die erste Wettfahrt noch im Zeitplan, war das Timing zum Saisonbeginn bei einigen Seglern offensichtlich noch nicht so perfekt, so dass nach zwei Frühstarts mit Gesamtrückruf erst der dritte Anlauf die Yachten über die knapp 1,5 Seemeilen lange Bahn führte. Leicht hin und her drehender Wind machte es den Teilnehmern dann nicht leicht, den Kurs auf die richtige Seite zu finden, jedoch war zumindest bei der ersten Wettfahrt die Südseite der Eckernförder Bucht bevorzugt, ein Heimvorteil, den SCE-Favorit Fritz Schaarschmidt auch gekonnt ausnutzte. Weit zog sich das Teilnehmerfeld auseinander, so dass es an der Bahnmarken nicht ganz so eng wurde. Für die zweite Wettfahrt war eine Bahnverlegung erforderlich, nachdem der Wind weiterhin südlich drehte. Die dadurch bedingte Verringerung des Bahnmarkenabstands kam den Seglern dabei entgegen, wurde doch der Wind im Verlauf etwas launisch und flaute zeitweise ab, um mit zwischenzeitlichen Böen wieder Druck zu machen. Zur dritten Wettfahrt drehte dann der Wind in die ursprüngliche Richtung vom Morgen – mit einem knackigen Nordost für die 3. Wettfahrt. Das Tagesergebnis ergab nach der ersten Wertung mit der Crew von Siegfried Busse (SVK) einen ersten Favoriten, gefolgt mit acht Punkten Abstand von Walther Furthmann aus Kiel.

Mit dabei waren auch diesmal wieder vier Segler vom Bodensee, die ausschließlich als Mitsegler auf SCE-Booten fungierten. „Sonst steuern auch mal einige von uns, aber als Mitsegler lernt man auch viel von anderen“, sagt Elly Kaspar, Folkebootobfrau vom Bodensee. Sie kommt schon seit Jahren zu den Eck-Days, nicht nur wegen der guten Segelverhältnisse, sondern auch aufgrund der guten Kameradschaft und des guten seglerischen Austauschs.

Bestes Wetter mit bis zu Windstärke sechs im Tagesverlauf machte es den Seglern am zweiten Tag nicht leicht. Winddrehungen von mehr als 60 Grad ließen konstantes Segeln nur bedingt zu. „Das war wie Topfschlagen mit einigen Zufällen“, beschreibt Vorjahressieger Ulf Kipcke die Wettfahrten. Am Ende schaffte er es mit der „Ylva“-Crew nur auf den achten Platz. War bis zur vierten Wettfahrt Siegfried Busse als klarer Favorit im Rennen, sorgte die letzte Wettfahrt für einen Wechsel, so dass Sönke Durst vom Laboer Regattaverein mit 11 Punkten Busse mit Crew auf Rang sechs verwies. Als bester SCE-Segler, mit Wanderpreis von der Commerzbank dotiert, wurde Fritz Schaarschmidt Dritter.

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