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Golf-Regionalliga : Der Erfolg ist zurück

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Golferinnen und Golfer des GC Altenhof sind erfolgreich in die Regionalliga gestartet. Das Damenteam ist nach dem ersten Spieltag sogar Tabellenführer, die Herren belegen Platz drei.

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erstellt am 11.Mai.2017 | 06:00 Uhr

Hamburg | „Wir haben unsere Favoritenrolle erfüllt. So soll es weitergehen“, sagt ein zufriedener Nils Sallmann nach dem 1. Spieltag in der Regionalliga Nord. Seine Altenhofer Golferinnen konnten auf der Anlage des G&CC Hamburg-Treudelberg den Tagessieg vor den Gastgeberinnen feiern. Weniger erfolgreich, aber keinesfalls enttäuschend, verlief der Saisonauftakt der Herren. Ebenfalls in Hamburg kam die fast komplett erneuerte Mannschaft von Trainer Yannick Oelke auf Rang drei.

Nach dem Doppel-Abstieg aus der 2. Bundesliga Nord in die Regionalliga, ist beim GC Altenhof vieles hinterfragt worden. Besonders betroffen war davon das Herren-Team, in dem mit Moritz Ackerhans und Jonas Mielck nur noch zwei Stammspieler aus dem Vojahreskader dabei sind. Während Ackerhans, der mit +1,9 das beste Handicap aller GCA-Spieler hat, seine Rolle als Punktebringer und Führungsspieler mit einer Runde von 73 Schlägen (+1) voll erfüllte, konnte Mielck auf dem schwierigen Platz des GC Hamburg-Wendlohe nur eine 84 (+12) ins Clubhaus bringen. „Jonas hat durchaus gutes Golf gespielt, aber schon kleine Fehler werden auf diesem Platz gnadenlos bestraft“, weiß Oelke. Das Streichergebnis lieferte Philip Krück mit 86 Schlägen auf dem Par-72-Platz. Stark spielte Tammo Pohlmann auf, der 74 Schläge benötigte – das zweitbeste GCA-Ergebnis hinter Ackerhans. „Ich bin zufrieden mit unserem ersten Auftritt“, zieht Oelke Bilanz, fügt aber auch hinzu: „Ich bin mir sicher, dass wir problemlos auch 20 Schläge besser spielen können. Der Blick geht bei uns also eher nach oben.“ Der direkte Wiederaufstieg wird jedoch noch nicht als Ziel ausgegeben. „Das wollen wir spätestens in zwei Jahren angehen“, so Oelke.

Für die Altenhofer gab es zudem ein Wiedersehen mit alten Mitspielern. Alexander von Negelein und Christian Stübinger schlagen seit dieser Saison für den Ligakonkurrenten aus Hamburg ab. Zwischen Wendlohe auf Platz eins und dem GCA schob sich als Spieltagszweiter der G&CC Hamburg-Treudelberg.

Nach der Rückkehr von Chris Kobarg ins Damenteam gelang der ehemaligen deutschen Nationalspielerin auch gleich die beste Runde des GCA-Teams auf dem Par-72-Platz des G&CC Hamburg-Treudelberg. Doch nicht nur Kobarg überzeugte, ebenfalls sehr solide zeigten sich Svenja Versümer, Katharina Drerup und Sophia Ackerhans, die alle 78 Schläge für ihre Runde brauchten. Mit 90 Schlägen lieferte Andrea Dedekind am 1. Spieltag das Streichergebnis und dürfte sich selber so manches Mal gefragt haben, was mit ihrem Putter nicht stimmte. „Eigentlich puttet Andrea sehr gut, aber diesmal war sie unfassbar schlecht“, sagt Headpro Nils Sallmann. „Sie allein hat neun Drei-Putts gebraucht, ihr restliches Spiel war also eigentlich gut“, so ihr Trainer. Insgesamt ließen die Altenhofer Damen auf den sehr langsamen Grüns deutlich zu viele Schläge liegen. Zusammen kam das Sextett auf 21 Drei-Putts. „Daran werden wir arbeiten“, sagt Sallmann, der sich aber auch freuen konnte, dass seine Spielerinnen den Matchplan, den sie sich eine Woche zuvor nach einer Proberunde auf dem Platz in Hamburg zugelegt hatten, sehr unaufgeregt umsetzten. „Jede Spielerin wusste auf jedem Loch, was sie zu tun hat“, sagt Sallmann.

Und der Damen-Coach hatte sogar noch mehr Grund zur Freude, denn auch die zweite Altenhofer Mannschaft in der Oberliga sicherte sich den Tagessieg. „Das ist schon eine kleine Sensation. In der zweiten Mannschaft sollen die ganz jungen Nachwuchsspielerinnen vor allem Erfahrung und Spielpraxis sammeln. Dass sie jetzt schon von hinten Druck machen, ist für mich als Trainer natürlich umso schöner“, so Sallmann.

Nach den in der Vergangenheit wenig erfreulichen Spieltagen beider GCA-Mannschaften, hat die neue Spielzeit in der Regionalliga also gut begonnen und die Hoffnung geweckt, dass der Club, trotz Einsparungen im Bereich Leistungssport, noch immer ein Aushängeschild für den Golfsport der Region sein kann.

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