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3. Handball-Liga Frauen : Den Sieg verspielt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga Nord der Frauen hat die HG OKT eine Sechs-Tore-Führung verspielt und musste sich am Ende mit einem Remis gegen den Frankfurter HC begnügen.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Owschlag | Etwa 100 Handball-Zuschauer sahen in Owschlag zwischen der heimischen HG OKT und dem Frankfurter HC ein kurioses Drittliga-Spiel der Frauen. Nach einer 50-minütigen bis zu Sechs-Tore-Führung der Schleswig-Holsteinerinnen glich der Frankfurter HC in der 59. Minute zunächst aus, und ging danach sogar in Führung, ehe Franziska Peters mit der Schlusssirene zumindest den Ausgleich zum 21:21 für die HG erzielte.

Beide Teams erwischten keinen guten Start. Gäste-Trainerin Daniela Filip zog sogar schon in der 4. Minute beim Stand von 0:0 die Reißleine und nahm eine Auszeit. Doch die HG übernahm das Kommando. Angeführt von der bestens aufgelegten Sarah Jörgensen auf Rückraum Mitte, wurde die HG OKT mit zunehmender Spieldauer stärker. Die von Trainer Sebastian Schräbler im letzten Spiel gegen Wattenbek vermissten Gegenstöße wurden gut von Torfrau Femke Lobstaedt eingeleitet und zumeist durch Katrin Rohwer und Josefine Lüthje erfolgreich abgeschlossen. Das gab Sicherheit. Auch das Positionsspiel wurde durch Jörgensen vernünftig aufgezogen, indem sie entweder selbst den Abschluss fand oder ihre Mitspielerinnen gut in Szene setzte. Allen voran profitierte Franziska Peters davon und erzielte insgesamt acht Tore. Bis zur Halbzeit schien alles nach Plan zu laufen, obwohl die Frankfurter Torhüterin, Anne Sass, ihre Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt. Der Halbzeitstand von 12:7 für die Gastgeberinnen entsprach durchaus dem Spielgeschehen.

Nach dem Seitenwechsel zunächst ein ähnliches Bild: In der 35. Minute traf OKT-Kreisläuferin Anita Ewert zum 14:8 und brachte ihr Team damit erstmals auf sechs Tore in Front. Noch in der 54. Minute betrug der Vorsprung fünf Tore. Doch die vielen taktischen Abwehrformations-Wechsel bei den Gästen hatten in der Endphase tatsächlich noch Erfolg, und wie eingangs beschrieben, holte Frankfurt den Rückstand noch auf. „Wir haben mit Ausnahme der letzten zehn Minuten einen katastrophalen Handball gespielt. Durch taktische Vorgaben hat meine Mannschaft aber doch noch einen Punkt geholt. Dafür verdient sie Respekt. Insgesamt bin ich allerdings mit der Leistung sehr unzufrieden“, sagt Gäste-Trainerin Filip.

OKT-Coach Schräbler sieht noch viel Arbeit auf sich und sein Team zukommen: „Als Frankfurt die Abwehr weiter geöffnet hat, fehlte uns die Bewegung. Die gesamte Frankfurter Mannschaft ist schneller als wir.“ Mit der Einstellung seines Teams war er aber einverstanden und bescheinigte Alke Trceziok und Katrin Rohwer eine ordentliche Leistung. Auch mit Sarah Jörgensen war er in der ersten Halbzeit zufrieden.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Trceziok (1), Rohwer (3), Seidel (2/1), Peters (8/3), Lüthje (2), Ewert (1), Sievert, Fimmen, Haudrup, Jörgensen (4).


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