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3. Handball-Liga Frauen : Dem Punkt ganz nah

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga Nord der Frauen kehrte die HG OKT ohne Punkte vom Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Henstedt-Ulzburg heim.

von
erstellt am 13.Nov.2017 | 06:00 Uhr

Owschlag | Sebastian Schräbler hatte einiges zu tun. Vor dem Spiel in der 3. Handball-Liga Nord der Frauen bei seinem ehemaligen Verein, dem SV Henstedt-Ulzburg, galt es viele Hände zu schütteln. „Es war ein angenehmes Wiedersehen mit vielen Umarmungen“, sagt Schräbler. „Fast zu viele.“ Er hatte nicht vor, mit seinem aktuellen Verein, der HG OKT, ohne Punkte die Heimreise anzutreten. Doch es kam anders. Die Gäste unterlagen in einem sehr engen Spiel mit 22:23 (10:11).

Die Partie nahm einen Verlauf, der so gar nicht nach dem Geschmack von Schräbler war. Sein Team verrannte sich immer wieder im Innenblock der Gastgeberinnen – und dieser offenbarte zumeist keine Lücken. „Wir haben es verpasst, dass Spiel breit zu machen. So waren unsere Außen fast nicht im Spiel“, erklärt der HG-Coach. Er brauchte eine frühe Auszeit, um seine Schützlinge richtig einzustellen. „Das war wichtig, um im Spiel zu bleiben“, sagt Schräbler. Umso wichtiger war es, dass Torhüterin Femke Lobstaedt mit einigen starken Paraden, den Rückstand noch in Grenzen hielt. So konnte die HG OKT von 3:8 nach einer Viertelstunde in den nächsten knapp fünf Minuten auf 7:8 verkürzen. Als die Gastgeberinnen beim 10:7 wieder davon zu eilen drohten, nahm Schräbler bereits vor der Pause seine zweite Auszeit. Mit Erfolg, denn bis zum Seitenwechsel war die HG beim 10:11 wieder dran.

Nach der Halbzeitpause agierten die Gäste überlegter im Angriff. Katrin Rohwer sorgte auch über ihre Außenposition jetzt für mehr Schwung. Zudem hatte die HG nun auch Henstedt-Ulzburgs gefährliche Rückraumschützin Caroline Rodewald besser im Griff. „Wir sind früher auf sie heraus gerückt, das war wichtig“, sagt Schräbler. Sein Team bot dem Tabellenzweiten nun durchgehend Paroli und hatte auch mehrfach gute Chancen, sogar in Führung zu gehen. Jedoch glückte mit dem 18:18, 21:21 und 22:22 drei Minuten vor dem Ende nur der Ausgleich. Den letzten Angriff hatte die HG, konnte diesen aber nicht klug ausspielen und unterlag so mit 22:23. „Das ist schwer zu verkraften, wenn man am Ende von so einem Spiel dann mit einem Tor verliert“, sagt Schräbler. So konnte er, bis auf warme Worte und viele Schulterklopfer, nichts Zählbares von seinem Ex-Klub mit nach Hause nehmen.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Ewert (4), Seidel (4), Trceziok, Rohwer (3), Fimmen, Peters (6), Detlefsen, Lüthje (1), Haudrup, Sievert (3), Lübker, Jörgensen (1).

 

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