Handball-Pokal : Das Final Four fest im Blick

Drittligist HG OKT reist zu Oberligisten SG Todesfelde/Leezen. HG-Coach Schräbler erwartet ein stimmungsvolles und schweres Auswärtsspiel.

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14. Dezember 2017, 06:00 Uhr

Das Ziel ist klar definiert und heißt Final Four. Mit einem Auswärtssieg beim Oberligisten SG Todesfelde/Leezen wollen die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT das Ticket für das Endturnier um den Pokal des Handballverbandes Schleswig-Holstein (HVSH) lösen. Anwurf ist heute um 20.15 Uhr in Todesfelde.

Sebastian Schräbler erwartet einen heißen Tanz: „Die Stimmung in Todesfelde ist bombastisch. Die Lautstärke kann schon Einfluss nehmen, aber wir sind es gewohnt.“ Der OKT-Trainer muss es wissen, denn im Viertelfinale des Vorjahres gewann er noch als Trainer des SV Henstedt-Ulzburg in Todesfelde knapp mit 30:28: „Das war ein richtiger Thriller.“ Ohnehin ist OKT gewarnt, warf der Oberligasiebte im Achtelfinale den OKT-Drittligarivalen HSG Jörl-Viöl mit 40:37 aus dem Wettbewerb. Gerade im Rückraum ist Todesfelde/Leezen mit der Ex-Zweitligaspielerin Laura Riehl (Schräbler: „Mit ihren fast zwei Metern brandgefährlich und zudem mit einer guten Übersicht ausgestattet.“) und Anna-Lena Grell stark besetzt. „Aber sie haben auch noch drei, vier andere gute Spielerinnen“, weiß Schräbler, dass sein Team „in Topform“ auftreten muss, um den begehrten Platz unter den Top-4 im Landespokal erneut zu sichern: „Vor der Saison haben wir klar das Final Four als Teilziel ausgegeben. Uns fehlt noch eine Nasenspitze, um dieses zu erreichen.“ Dem Vorjahresdritten wird mit Jill Sievert eine Stammkraft fehlen. Das Rückraum-Ass hatte sich im erfolgreichen Auswärtsspiel bei Jörl-Viöl (24:16) die Schulter ausgekugelt. „Sie muss wohl zweimal operiert werden und wird uns bis zum Saisonende ausfallen“, sagt Schräbler, der nunmehr im Rückraum noch „dreieinhalb Spielerinnen“ zur Verfügung hat. Die halbe Portion ist Abwehrchefin Kim Haudrup, die nach Aussage des OKT-Trainers nunmehr auch „ein paar Minuten im Angriff spielen muss“.

Aus einer kompakten Abwehr heraus schnell für klare Verhältnisse sorgen, gibt Schräbler die Parole für heute Abend aus. Denn das Ziel ist klar definiert und heißt Final Four.

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