Handball-Kreisoberliga : Dänischenhagen kann aufschließen

MTV-Trainer Per Bartz weiß, dass im Heimspiel gegen Raisdorf zwei Punkte für sein Team notwendig sind.
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MTV-Trainer Per Bartz weiß, dass im Heimspiel gegen Raisdorf zwei Punkte für sein Team notwendig sind.

MTV mit ganz wichtigem Heimspiel gegen Raisdorf-Klausdorf. Gettorf/Osdorf reist zu inkonstanter SG Lütjenburg/Dannau.

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02. März 2018, 06:00 Uhr

Will die Mannschaft des MTV Dänischenhagen den vorletzten Tabellenplatz der Handball-Kreisoberliga Förde der Frauen noch verlassen, sollte im Heimspiel am Sonnabend gegen die HSG Raisdorf-Klausdorf ein Sieg her. „Es sind nicht mehr so viele Begegnungen zu spielen. Gegen Raisdorf-Klausdorf sollten wir dringend zwei Punkte holen, denn dann wären wir wieder dran“, weiß MTV-Trainer Per Bartz um die Wichtigkeit der Partie. Entspannter kann die HSG Gettorf/Osdorf in die verbleibenden Spiele gehen. Der Tabellenzweite könnte Spitzenreiter SG Kiel-Nord nur noch abfangen – und damit den Aufstieg in die Landesliga sichern – wenn die SG noch einmal patzt. Die Gettorferinnen haben mit der SG Lütjenburg/Dannau zudem an diesem Spieltag selber eine unangenehme Aufgabe zu lösen.


MTV Dänischenhagen – Raisdo.-Kl. Sbd., 15.20 Uhr

Noch in der vergangenen Saison spielte die HSG Raisdorf-Klausdorf in der Kreisliga Förde gegen die zweite Mannschaft des MTV Dänischenhagen und bekam in Hin- und Rückspiel jeweils eine deutliche Niederlage zugefügt. Doch nach dem Aufstieg verstärkte sich die HSG auf wichtigen Positionen im Tor und im Rückraum. Mit Nicole Schirdewahn steht nun eine erfahrene und sehr starke Torhüterin im HSG-Kasten. Sie verhinderte unter anderem, dass der MTV beim 20:23 im Hinspiel nicht mehr Tore warf, was durchaus möglich war. Mit den Erfahrungen aus dem Hinspiel sagt Dänischenhagens Trainer Per Bartz: „Sie haben zwei ordentliche Rückraum-Schützinnen, die wir nicht zu frei werfen lassen dürfen. Sie sind jedoch mit Tempo zu knacken. Da sind sie etwas anfällig.“ Und genau dieses Spiel bevorzugt der MTVD. Jedoch drohten mit Janne Klaß und Neele Ottsen zwei ganz wichtige Spielerinnen auszufallen. Sicher fehlen werden zudem Karla Stegemann und Melina Kalwey. „Für uns ist das ein Vier-Punkte-Spiel“, hebt Bartz die Bedeutung hervor. Bei einem Sieg würde der MTV bis auf einen Zähler auf die HSG aufschließen.


SG Lütjenburg/Dannau – Gettorf/Osd.    So., 15 Uhr

„Uns hat eine kleine Grippe-Pest erwischt“, beschreibt Gettorf/Osdorf-Trainer Michael Thimm die Gesundheitslage in seinem Kader. Es fehlten bis gestern so viele Spielerinnen, dass an ein vernünftiges Training nicht zu denken war. Immerhin gab es bereits erste Signale, dass die Grippekranken im Team auf dem Weg der Besserung sind und zum Wochenende wieder einsatzbereit sein könnten. Der Gegner ist nicht gerade der Inbegriff für konstante Leistungen. „Sie spielen sehr schwankend und es kommt auch darauf an, wer dabei ist“, sagt HSG-Trainer Michael Thimm, der die robuste und kompromisslose Spielweise der Lütjenburger Deckungsarbeit als „absolut unangenehm zu bespielen“, bezeichnet.

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