2. Floorball-Bundesliga : Bremen alles abverlangt

Kenneth Sydow (re.) von den Gettorf Seahawks hat Bremens sich breit machenden Florian Bockholt vor sich
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Kenneth Sydow (re.) von den Gettorf Seahawks hat Bremens sich breit machenden Florian Bockholt vor sich

Die Gettorf Seahawks unterliegen Tabellenführer TV Eiche Horn mit 2:5. Der TSV Neuwittenbek feiert dagegen einen wichtigen Sieg im letzten Saison-Heimspiel.

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27. Februar 2018, 06:00 Uhr

Gettorf | Zufrieden sein konnten am 12. Spieltag der 2. Floorball-Bundesliga Nord/West beide Mannschaften aus dem Dänischen Wohld. Für die Gettorf Seahawks reichte es erwartungsgemäß gegen den Tabellenführer TV Eiche Horn Bremen nicht für Punkte, der Auftritt beim 2:5 machte aber Mut für die restlichen Spiele. Der TSV Neuwittenbek zeigte vielleicht nicht seine beste Leistung, konnte aber am Ende einen 8:7-Sieg über den Tabellenletzten Hannover 96 für sich verbuchen.


Gettorf Seahawks – TV Eiche Horn Bremen  2:5

Die Seahawks boten dem Absteiger aus der 1. Liga schon im Hinspiel Paroli und unterlagen damals nur knapp mit 6:7. Und auch in eigener Halle lieferten die Gettorfer dem Favoriten wieder einen großen Kampf in einem spannenden Spiel. Trotz dreier Zeitstrafen bleib das erste Drittel torlos und verlief auf Augenhöhe. Die Bremer hatten sich wohl eine Leistungssteigerung vorgenommen und kamen entschlossener aus der Kabine. Bis zur achten Minute ging der Favorit mit 3:0 in Führung. Eine Einzelaktion von Luca Vogel sorgte dann aber für den 1:3-Anschlusstreffer (34.). Den besseren Start ins Schlussdrittel erwischten dann wieder die Bremer, die auf 4:1 erhöhten. Gettorf kämpfte, verlangte den Gästen alles ab – und wurde mit dem 2:4 belohnt. Ausgerechnet in eigener Überzahl gelang Bremen mit dem 5:2 die Vorentscheidung.


Gettorf Seahawks: K. Müller, Löffler, Kapteina, L. Vogel (2/0), Werner, Bohnet, T. Vogel, Hansen, C. Müller, K. Sydow (0/1), Schönnagel, Abbadi, Ebert, Mix.



TSV Neuwittenbek – Hannover 96        8:7

Die Neuwittenbeker wollten im letzten Heimspiel der Saison gegen das Tabellenschlusslicht noch einmal einen überzeugenden Sieg einfahren. Doch die Hannoveraner hatten bereits in den jüngsten Spielen bewiesen, dass sie nicht so schlecht sind, wie ihr Tabellenstand es vielleicht vermuten ließe. Und so kam es auch. Vor knapp 100 Zuschauern war es ein durchweg spannendes und umkämpftes Spiel. Der TSV konnte sich erst im Schlussdrittel beim 8:5 (57.) vorentscheidend lösen. Ein ganz schnelles Anschlusstor von 96 sowie das 7:8 eine halbe Minute vor dem Ende sorgten dann aber noch einmal für nervenaufreibende Schlusssekunden, die der TSV aber schadlos überstand.


TSV Neuwittenbek: Vogl, Lohrie – Wagner, T. Dethlefsen, Giez (1/0), Charlet (0/2), Zinke, Mieloch, Silbernagel (4/0), Kemper (1/1), Gebhardt, Drews, F. Traulsen (0/1), Fuchs (1/0), S. Traulsen (1/0), Kaliebe (0/2).

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