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Handball-Oberliga : Blamage gerade noch abgewendet

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz tut sich im Heimspiel gegen den Tabellenletzten HT Norderstedt überraschend schwer, siegt aber doch. Die HG OKT II kommt ohne Punkte aus Todesfelde wieder.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2017 | 06:00 Uhr

Altenholz | Schwerer als erwartet tat sich der TSV Altenholz im Heimspiel gegen das Schlusslicht der Handball-Oberliga der Frauen HT Norderstedt. Die HG OKT II schlug sich im Auswärtsspiel bei der favorisierten SG Todesfelde/Leezen wacker.


TSV Altenholz – Norderstedt  25:24 (14:10)

Mit der Devise: „Verlieren verboten“ war der TSV Altenholz in die Partie gegangen. Nach der schnellen 4:1-Führung (5.) sah es auch so aus, als könne der TSV den erwarteten Pflichtsieg erringen, denn die Spielerinnen von Hauke Scharff legten nach und bauten die Führung auf 11:6 (19.) aus. Doch schon gegen Ende der ersten Halbzeit deutet sich an, dass die Altenholzerinnen, bei denen mit Marieke Most eine wichtige Spielerin fehlte, das Schlusslicht nicht im vorbeigehen besiegen würden. Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnte Altenholz die Führung beim 19:15 (43.) verteidigen. „Wir standen in der Abwehr nicht mehr so sicher wie noch in der ersten Halbzeit“, sagt Scharff, der die schnellen Konter aus der Abwehr heraus bei seinem Team vermisste. Die Gäste erkannten ihre Chance, glichen zum 22:22 (50.) aus. Erst nach dem 23:23 besorgten zwei Treffer von Nina Lyke und Nelly Thümer wieder eine Zwei-Tore-Führung. Da in der Schlussphase die Deckung wieder besser stand, konnte Altenholz mit dem 25:24-Erfolg ein drohendes Debakel gegen den Letzten noch abwenden.

TSV Altenholz: Guttau, Krass – Böttcher (5), Hauschild (5), Lütje, Thiesen, Ohm (1), Horn (1), Thümer (5/1), Tonn (1/1), Lyke (7/2).


SG Todesfelde/Leezen – HG OKT II       31:26 (17:11)

„Dafür, dass wir die Mannschaft mit Spielerinnen aus der A-Jugend und der 3. Mannschaft auffüllen mussten, haben wir uns sehr wacker geschlagen“, lobt OKT-Trainerin Sünje Schütt ihre Mannschaft. „Wir haben im Angriff sehr effektiv gespielt und unsere Chancen genutzt.“ Was nicht hinhaute, war die Abwehrarbeit. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und den starken Rückraumschützinnen der SG zu viel Raum gelassen“, sagt Schütt. Die Gastgeberinnen nutzten dies, um sich immer wieder bis an den Kreis durchzukämpfen – und zu vollstrecken. Nach dem 9:9 (18.) setzte sich die SG dank eines Zwischenspurts bis zur Pause auf 17:11 ab. „Wir haben uns danach zurückgekämpft und Moral bewiesen“, lobt Schütt. Nach dem 25:20 (48.) kam die HG OKT II erneut auf 24:27 (54.) heran, musste dann aber am Ende den Favoriten wieder auf 31:26 ziehen lassen.

HG OKT II:Schweinem, Schubbe – Jargsdorf, Stechow (3), Carstensen (4), Wolff, Niese (7), Krück (3), Stachowski (3), Sasse, Wollborn (3), L. Tams (3).


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