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3. Handball-Liga : Bech stinksauer nach 26:34-Pleite: „Wie eine Jugendmannschaft verteidigt“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Altenholzer Handballer haben durch einen schwachen Auftritt in Oranienburg weiterhin große Abstiegssorgen, was Trainer Mannhard Bech zu deutlicher Kritik an seinen Schützlingen treibt.

Oranienburg | Wer es bisher noch nicht begriffen hat, spätestens jetzt müsste es auch dem Letzten klar sein: Der TSV Altenholz steckt in der 3. Handball-Liga Nord der Männer ganz tief im Abstiegskampf. Die 26:34 (13:18)-Niederlage beim Oranienburger HC hat die Lage deshalb noch prekärer werden lassen, weil mit dem HSV Hannover einer der direkten Kontrahenten gepunktet hat. Zudem kommen die neuerlichen Verletzungen von Spielmacher Mathis Wegner, der nach 20 Minuten ausfiel und von Max Lipp dazu. Bei beiden Spielern ist es fraglich, ob sie in den Abstiegskampf noch eingreifen können.

„Auch wenn die Verletzungen unglücklich sind. Die Niederlage war vermeidbar“, war „Wölfe“-Trainer Mannhard Bech nach dem Spiel stinksauer. „Besonders in der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr nicht wie eine Männermannschaft, sondern wie ein Jugendteam gespielt. Es reicht einfach nicht, den Körper nur hinzustellen, man muss ihn auch einsetzen“, wirft der Coach seinen Spielern vor. Dabei war alles, was der Gastgeber spielte bekannt. Die Altenholzer kannten die Ball- und Laufwege, machten sie aber nicht dicht. Die Chance nutzte Oranienburg und führte zur Pause bereits mit 18:13. Die Altenholzer spielten im Angriff zwar gefällig, doch im Abschluss saß einfach nichts dahinter, sodass die Würfe leichte Beute der OHC-Torleute wurden.

Als die Altenholzer nach dem Wechsel auf 17:20 herankamen, schien es so, als hat die Halbzeit-Standpauke von Bech Wirkung gezeigt. Als sich dann aber Lipp verletzte, war alles wie weggeblasen. „Die Einstellung stimmt einfach nicht. Lediglich Ole Diringer und mit Abstrichen Alexander Williams zerrissen sich. Von den anderen kam einfach zu wenig“, so der „Wölfe“-Coach. Auch Torwart Dominik Plauel zeigte nur wenig. „Im Nahbereich hat er stark gehalten, von den Fernwürfen aber kaum etwas angefasst“, analysiert Bech.


Altenholz: Plaue, Schröder – Lipp (1), Ottsen (1), Köpke, Firnhaber (4), Voigt (1/1), Drecke, Diringer (7), Abelmann-Brockmann (1), Williams (3), Reinert, Wegner (4), Boldt (4/3).
SR: Bergmann/Lochner (Hamburg).

Z.: 778. – Zeitstrafen: 14:14 Min.

Siebenmeter: 6/4 : 6/4.



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