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3. Handball-Liga : Bech: „Müssen Situation meistern“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz kann heute im Heimspiel (ab 19.30 Uhr) nur neun gesunde Feldspieler aufbieten.

Altenholz | Erhebliche personelle Probleme drücken der TSV Altenholz vor seinem heutigen Drittligaspiel gegen den SV Mecklenburg-Schwerin. Die Altenholzer wollten deshalb die Partie kurzfristig am Donnerstag noch verlegen, bekamen aber keinen der Verantwortlichen des Gegners ans Telefon. Der Anpfiff der Begegnung erfolgt um 19.30 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle.

„Wir haben in der vergangenen Woche lediglich mit acht Feldspielern trainieren können“, berichtet Trainer Mannhard Bech. Diese schwierige Situation hat sich zum Spieltag hin auch nicht großartig geändert. Lediglich bei Christian Drecke besteht die Chance, ihn vielleicht in der Abwehr einsetzen zu können, doch selbst dann können die „Wölfe“ auch nur mit neun Feldspielern antreten.

Dabei haben die Altenholzer gegen Mecklenburg-Schwerin noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel ging knapp mit 23:24 (15:12) verloren. Unter den personellen Voraussetzungen wird es schwer für den TSV Altenholz, sich zu revanchieren. Immerhin fehlen so wichtige Spieler wie Mathis Wegner, Patrick Starke, Jannick Boldt, Malte Abelmann-Brockmann, Christoph Reinert und THW-Leihgabe Rogerio Moraes Ferreira. „Wir haben auch schon vor der Weihnachtspause schwierige personelle Situationen erfolgreich überstanden“, erwartet Bech, dass sich seine Rumpftruppe voll in die Aufgabe hineinkniet.

Mit den „Mecklenburger Stieren“ kommen auch alte Bekannte der „Wölfe“ an die Stätte früheren Wirkens zurück. So stehen mit Uwe Kalski und Bevan Calvert zwei ehemalige Altenholzer in den Reihen der Schweriner. Das Team von Trainer Mike Handschke hat sich vor der Saison international verstärkt. Teo Evangelidis steht zwar schon länger im Kader, seit Sommer 2015 gehören auch Raki Marangko und Valdis Gutmanis zum Team der Schweriner. Und im November folgte mit Mateusz Przybylski eine weitere Verstärkung.

Die Mecklenburger Gäste konnten bislang nur zu Hause überzeugen. Bis auf den 22:17-Erfolg bei den Füchsen II holten die „Stiere“ ihre Punkte in eigener Halle. Die Auswärtsschwäche des Gastes sollte durchaus ein kleiner Vorteil für die „Wölfe“ sein. Auf jeden Fall kommt der SV Mecklenburg-Schwerin trotz des Hinspielerfolgs mit sehr viel Respekt nach Altenholz. „Man darf Altenholz auf keinen Fall unterschätzen. Die Mannschaft ist weitaus besser, als ihr Tabellenstand es vermuten lässt“, hat Trainer Handschke seinen Spielern noch einmal eingeimpft, vom Beginn an auf der Hut zu sein.

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