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3. Handball-Liga : Aussprache beendet Durststrecke

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach dem verpatzten Saisonstart sieht Altenholz-Trainer Martin Nirsberger nun Fortschritte bei seinem Team. Das obere Tabellendrittel ist sein Ziel.

Altenholz | Eigentlich wollten die Handballer des TSV Altenholz in dieser Saison wieder ganz oben in der Tabelle der 3. Liga Nord mitmischen. Der Aufstieg war zwar nicht direkt angepeilt, aber zumindest wollten die „Wölfe“ ein Spitzenteam stellen. Daraus wurde bisher nichts. Trainer Martin Nirsberger, der das Amt von Handball-Legende Klaus-Dieter Petersen übernahm, nennt einige Gründe für den Misserfolg.

Nach dem Punktgewinn bei den Füchsen Berlin II und dem Heimerfolg über den HSV Hannover sieht die Situation für den TSV Altenholz jetzt wieder ein wenig erträglicher aus. „Wir hatten in der Anfangsphase der Saison erhebliche personelle Probleme. Die vielen Verletzten, gerade auf den wichtigen Positionen, haben uns einige Sorgen bereitet“, gibt der Altenholzer Trainer Martin Nirsberger zu, dass die Durststrecke von fünf Niederlagen in Folge doch ein wenig am Nervenkostüm der „Wölfe“ gerüttelt hat.

Gerade die knappen Niederlagen beim SV Mecklenburg-Schwerin, bei Eintracht Hildesheim oder auch zu Hause gegen den TSV Burgdorf II haben einige Fragen aus den Reihen der Spieler aufgeworfen. Die wurden aber in einem Gespräch vor zwei Wochen beantwortet, die Mannschaft neu eingeschworen. „Wir haben die Ruhe bewahrt und weiter konzentriert im Training gearbeitet“, stellte sich nach Aussage des Altenholzer Trainers so langsam auch wieder der Erfolg ein. „Nach einer ganz schwierigen Situation geht es langsam wieder bergauf“, ist Nirsberger überzeugt davon, bis zum Jahreswechsel einen Schritt in Richtung vorderes Tabellendrittel tun zu können. Derzeit kommt den „Wölfen“ die 14-tägige Pause sehr entgegen. Trainer und Mannschaft haben sich vorgenommen, diese spielfreie Zeit so gut es geht zu nutzen.

So langsam lichtet sich das Altenholzer Lazarett. Nach seiner Verletzung war Linkshänder Patrick Starke gegen Hannover wieder mit von der Partie und hat ebenso wie Mathis Wegner den Wölfen neue Impulse verliehen. In ihrem Fahrwasser fand auch Max Lipp wieder zu alter Form zurück. „Überhaupt hat der Rückraum gegen Hannover sehr gut funktioniert“, lobt der „Wölfe“-Coach, der Thies Volquardsen in diesem Spiel noch einmal schonte. Volquardsen kann in der Zukunft als Alternative wichtig werden, könnte das Spiel der Altenholzer im zentralen und im linken Rückraum flexibler werden lassen.

Auch mit der Rückkehr von Christian Drecke und Malte Abelmann-Brockmann ist bald wieder zu rechnen. Auch sie könnten das Spiel der „Wölfe“ unberechenbarer machen. Nirsberger hat in den kommenden Spielen einige Optionen, die vorher nicht vorhanden waren. „Das heißt aber nicht, dass es jetzt steil nach oben geht“, bremst der Trainer zu große Erwartungen. „Auf uns kommen noch schwere Gegner zu“, heißt es vom Coach schon mit Blick in Richtung Dessau-Rosslauer HV, bei dem die „Wölfe“ als nächstes, am 8. November, zu Gast sind. „Dessau-Rosslau ist die einzige Mannschaft in der 3. Liga Nord, die noch ungeschlagen ist. Die werden zu Hause alles daransetzen, diesen Zustand zu verteidigen“, spricht Nirsberger von einer ganz schweren Aufgabe, zumal seine „Wölfe“ in Dessau-Rosslau vor einem sehr großem Publikum spielen werden. Im Schnitt kommen über 1000 Zuschauer, die eine sehr lautstarke Kulisse abgeben. Ein Zustand, den die Altenholzer in ihrer Edgar-Meschkat-Halle leider nicht so kennen.

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