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Handball : Ausgleich mit Schlusssirene – aber Treffer zählt nicht

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee hat die HSG Eckernförde die Überraschung knapp verpasst. Die Niederlage bei der HG OKT war allerdings dramatisch unglücklich.

shz.de von
erstellt am 19.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Mit einem sehr starken Auftritt hat die HSG Eckernförde in der Handball-Kreisoberliga Nord den Favoriten HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen an den Rand der Niederlage gebracht. Die Gäste hatten in Kropp jedoch Pech mit einer Schiedsrichterentscheidung. Mit der Schlusssirene erzielte die HSG den Ausgleich, dem die Unparteiischen aber die Anerkennung verweigerten. So endete die Partie mit 24:23 (14:12) für die HG OKT.

„Ich bin schwer beeindruckt von einer nicht wiederzuerkennenden HSG, die alles hat umsetzen können, was wir ihnen mit auf den Weg gegeben haben. Ich kann es kaum mit Worten erklären, wie toll diese Mannschaft geackert hat“, schildert HSG-Trainer Heiner Petersen sein „Gänsehautgefühl“ über die gesamte Spielzeit. „Leider brachten die Schiedsrichter uns mit ihrer Entscheidung um den Lohn unserer großen Leistung. Es war ein schnelles Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite, denn beim Stand von 24:23 gab es noch drei Sekunden für die Ausführung eines Freiwurfs. Das Tor wurde aber nicht gegeben, weil der Ball erst nach dem Abpfiff die Torlinie passiert haben soll“, schildert OKT-Betreuer Frank Lockowandt die dramatische Schlussphase.

Von Beginn an lagen die Eckernförder lange mit einem Tor vorne. Erst in der 20. Minute gelang den Platzherren der 7:7-Ausgleich, ehe es für sie mit einem 14:12 in die Pause ging. Nach dem 17:14 für die HG OKT drehte die HSG die Partie zur eigenen 19:18-Führung (45.). Danach ging es in die Schlussphase. In der 59. Minute erzielte Fynn Paulsen das 24:23 für die HG. Die Eckernförder führten danach eine schnelle Mitte aus. Als Paulsen für ein Foul eine Zeitstrafe erhielt, verblieben die berühmten drei Sekunden. Niklas Krohn traf von der 9m-Linie, doch dem Riesenjubel folgte ungläubige Niedergeschlagenheit. Der Tor-Schiedsrichter entschied auf Tor, doch der Feld-Schiedsrichter brachte die HSG um den Lohn. Selbst die Platzherren waren davon überrascht.


HSG Eckernförde: Mertens, Wischer – N. Krohn (3), Andreas (5), Heldt (2), Carstensen (1), Glowalla, Levien, Jan Marten (3), Kraack (5), Riesen (4).
Zeitstrafen: 3:5 – Zuschauer: 80

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