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3. Handball-Liga : Aufatmen bei den „Wölfen“: Wichtiger Sieg im Abstiegskampf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Handballer des TSV Altenholz sind dank einer Energieleistung zum Derbysieg gegen Flensburg gekommen.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Mit einer Energieleistung hat der TSV Altenholz in der 3. Handball Liga der Männer im Landesderby gegen die SG Flensburg-Handewitt II mit dem 35:32 (16:15) ihrem Verletzungspech getrotzt. Nach den 1:7 Punkten in den vergangenen vier Spielen war dies ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.

TSV-Trainer Mannhard Bech fiel ein Stein vom Herzen. Doch der Rückschlag kam sofort. Der SV Henstedt-Ulzburg hat seinen Rückzug aus der 2. Bundesliga der Männer angekündigt. „Ich habe gehört, dass jetzt eventuell die Viertletzten in die Relegation müssen“, hat Bech nun Sorge, dass seine Mannschaft doch noch in Schwierigkeiten gerät.

Zumindest das Derby war so ganz nach Bechs Geschmack. „Die Partie stand auf einem erfreulich hohen Niveau. Die Gäste aus Flensburg haben stark dagegengehalten“, sagt der TSV-Coach. Von „Schützenhilfe“ konnte keine Rede sein. „Meine Spieler haben begriffen, worum es ging und haben sich aufgerieben“, lobt Bech besonders Jonas Ottsen, der sein bestes Spiel im „Wölfe“-Trikot ablieferte und über 60 Minuten eine starke Partie vorne wie hinten zeigte. Doch nicht nur Ottsen überzeugte. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alle haben ihren Teil dazu beigetragen“, geht Bech davon aus, dass die Mannschaft durch diese Leistung richtig Selbstvertrauen getankt hat. So brachte sich auch der angeschlagene Patrick Starke mit ein. „Seine einfachen Treffer haben uns ebenso wie die Tore von Malte Abelmann-Brockmann geholfen, wenn es eng wurde“, lobt der „Wölfe“-Coach.

Als die Gäste nach dem Wechsel in Führung gingen, war es der eingewechselte Finn Schröder, der die „Wölfe“ mit seinen Paraden im Spiel hielt. Der TSV setzte sich auf 28:24 ab, konnte aber nicht verhindern, dass die Gäste noch einmal beim 27:28 den Anschluss fanden. Erst danach konnten die „Wölfe“ den Drei-Tore-Vorsprung behaupten. „Nach den nicht so guten Spielen vorher haben wir wieder als Mannschaft funktioniert. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel positiv anzugehen und haben es auch geschafft, es durchzuhalten“, hofft Trainer Bech auf ähnlich starke Leistungen in den noch verbleibenden Spielen.

Altenholz: Plaue, Schröder; Lipp, Ottsen (9), Köpke (3), Firnhaber (6), Voigt (1), Drecke (1), Abelmann-Brockmann (5), Williams, Reinert (3), Volquardsen, Petersen, Starke (7).
Zuschauer: 450.

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